Kochen und Rezepte
Rezeopte
Die Rezepte Seite für Hobbyköche
Warenkunde A



 



Warenkunde von A bis Z

Aale sind beliebte schlangenförmige Speisefische, die vor allem im asiatischen, aber auch im europäischen Raum als Delikatesse gelten. Es gibt ca. 16 verschiedene Aalarten, die in fast allen Gewässern vorkommen können. Die meisten Aalarten leben in tropischen und subtropischen Gewässern. Während die Männchen nur ca. 50 cm lang werden, können weibliche Aale bis zu 150 cm Länge erreichen und bis zu 6 kg schwer werden.

Aale zeichnen sich durch extrem fettreiches Fleisch aus, das sich besonders gut zum Räuchern eignet. Aal kann jedoch auf viele verschiedene Arten zubereitet werden und schmeckt aufgrund seines unverkennbaren Geschmacks immer köstlich.

Aal lässt sich braten, backen oder grillen, mit verschiedenen Beilagen und in unterschiedlichsten Saucen, z.B. in Rotwein oder Dillsauce, servieren. Aal kann als Suppe, überbacken oder als Spieß hergerichtet werden. Im asiatischen Raum wird Aal bevorzugt mit Reis gegessen. Aalfleisch schmeckt besonders zart und passt sowohl zu kräftigen als auch zu feinen Gewürzen.


Aal in Gelee. Bei der Zubereitung des Aals sollte darauf geachtet werden, ihn sorgfältig auszunehmen und zu säubern. Er kann mit oder ohne Haut angerichtet werden. Bei jungen Aalen und Räucheraalen, die mit ihrer Haut zubereitet werden, sollte der gesamte Aal zuvor mit Salz eingerieben werden. Durch das Abstreifen des Salzes wird der Aal gesäubert. Anschließend sollte der Aal unter fließendem Wasser abgewaschen werden.
Das Blut der Aale enthält ein gefährliches Nervengift, das jedoch beim Räuchern oder Kochen zerstört wird. Dennoch muss bei der Zubereitung darauf geachtet werden, dass es nicht mit den Schleimhäuten oder den Augen in Berührung kommt.
Dann steht einem unvergesslichen Genuss des wohlschmeckenden Aalfleisches nichts mehr im Wege.


Der ca 1 kg schwere Aal wird erstmal gründlich gesäubert (am besten ordentlich mit Salz abreiben) in gleichgrosse Stücke zerteilt, in Essigsud verfeinert mit Gewürzen wie Salbei, Zwiebel und Gewürzkörnern und wer es mag etwas Zitronensaft gargekocht und dann der Sud vom Fett befreit, Gelatine auflösen und mit einem Teil des Sudes und einem Eiweiss aufkochen.

Das Gelee wird in eine Form gegossen, man lässt es etwas abkühlen und gibt dann demAal, hartgekochte Eier und andere Zutaten nach Wahl dazu, giesst das restliche Gelee hinzu und nach vollständigem Erkalten kann das Gelee gestürzt und serviert werden.

Dazu passen prima Bratkartoffeln oder Kartoffelsalate. Dieses Gericht ist traditionell in den Norddeutschen Bundesländern sehr beliebt.


Apfel ist ein Kernobst, der Apfel wächst als Frucht am Apfelbaum. Es gibt einige tausend verschiedene Apfelsorten, vom kleinen Zierapfel bis zum beliebten Obst, das aufgrund seiner Lagerfähigkeit das ganze Jahr im deutschen Haushalt zu finden ist. Aus Äpfeln kann man Apfelmus, Apfelkuchen zubereiten, gegoren gibt er einen leckeren Apfelwein ab.


Ananas ist eine tropische Frucht aus Südamerika, die von Christof Columbus Nachfolgern zu uns nach Europa gebracht wurde. Ihr hoher Vitamingehalt und Ihre Enzyme, die verdauungsfördernd und entzündungshemmend wirken sollen, haben die Ananas zu einer beliebten Frucht gemacht, die in keinem Diätplan fehlen sollte. Es gibt über hundert verschiedene Ananassorten, die bekannteste ist jedoch die Cayenne Ananas.

Ananas gehört heute bei uns ganz selbstverständlich zum Obstgenuss. Nicht jeder verträgt frische Ananas, ihre fruchtige Säure kann den Gaumen stark reizen.

Die Ananas wird heute in allen tropischen Gegenden sowie in Gewächshäusern gezogen. Die Ananas sollte kühl gelagert und möglichts frisch gegessen werden. Im Kühlschrank hät sie sich höchstens eine Woche.

Auch wenn Ananas als Deko toll aussieht, nicht zu lange bei Zimmertemperatur lagern, da sie schon nach 2 Tagen anfangen kann zu faulen. Da die Säure der Ananas mit Alufolie reagiert, die angeschnittene Ananas möglichst mit einer Frischhaltefolie abdecken


Anis stammt aus dem Mittelmeerraum, wirkt verdauungsanregend und ist angeblich Potenzfördernd.
Anis ist süsslich und am bekanntesten in der Weihnachtszeit wenn es auf den Weihnachtsmärkten nach Kräuterbonbons riecht. Anwendungsgebiete: Gewürz für Suppen, Brote und Schnäpse.

Aubergine ist ein Nachtschattengewächs, deren keulenartige Frucht als Gemüse in der deutschen Küche immer häufiger genutzt wird. Die Aubergine ist in der mediterranen Küche sehr verbreitet. Sehr lecker ist die Aubergine in Scheiben geschnitten in Mehl gewälzt und dann fritiert, ein absoluter Genuss.
Ablöschen bezeichnet man den Vorgang, Flüssigkeit, wie z.B. Wein. Bier, Brühe, Milch, Sahne oder Wasser, dem Bratensatz zuzufügen um Ihn zu lösen.

Man löscht den Bratensatz ab um eine Sauce zu erhalten. Bratensatz zum Ablöschen erhält man beim Braten in der Pfanne oder beim Garen im Backofen. Beim Ablöschen immer kalte Flüssigkeit verwenden.

Nach dem Ablöschen wird die Sauce abgeschmeckt und nach Belieben mit Kräutern und Gewürzen verfeinert. Wird ein Wein zum Essen gereicht, dann empfiehlt es sich natürlich die Sauce mit dem gleichen Wein abzulöschen.

Bei einer Sosse aus Mehlschwitze wird die angeröstete Mehlschwitze meist mit Milch oder Wasser abgelöscht.


Beim Abschrecken wird das Kochgut mit kaltem Wasser übergossen um den Garprozess plötzlich zu unterbrechen. Sehr oft wird es beim blanchieren von Gemüse verwendet. Das Gemüse wird kurz angegart und dann mit kaltem Wasser abgesschreckt.

Wenn Sie schonender und schneller und wassersparender abschrecken möchten, dann bereiten Sie eine Schüssel mit Eis und Wasser vor, dies beschleunigt den Abschreckvorgang und ist schonender für Gemüse.

Bei gekochten Eiern schreckt man die Eier mit kaltem Wasser ab um sie besser schälen zu können. Auch Tomaten lassen sich nach dem Abschrecken leichter enthäuten.

Bei Nudeln und Reis vermeidet das Abschrecken das Verkleben. Auch Pellkartoffeln lassen sich erheblich besser abpellen, wenn die Kartoffeln nach dem Kochen abgeschreckt werden


Absinth ist eine hochprozentige Kräuterspirituose mit grünlicher Farbe, die durch Kräuter wie Anis, Ysop oder Wermut hervorgerufen wird. Hauptbestandteil ist neben dem Alkohol das thujonhaltige Wermutöl, dem drogenähnliche Wirkung nachgesagt wurde. Da Thujon ein Neurotoxin ist, darf in Deutschland der Thujongehalt nicht über 5 mg/kg bzw. 10mg/kg liegen. Absinth wird meist mit Wasser verdünnt getrunken, wie bei Anisschnäpsen wird auch der Absinth durch Wasserzugabe trübe. Meist wird noch Zucker hinzugefügt.

Bis vor 1 bis 2 Jahren war der Absinth das absolute Kultgetränk, da sich Legenden um Ihn ranken, was seine Rauschwirkung anbelangt und natürlich spielte es auch eine Rolle, das der Absinth bis 1998 in Deutschland verboten war. Der Alkoholgehalt liegt zwischen 45 bis 75 Prozent. Traditionell ist Absinth farblos bis grünlich. Es gibt ihn allerdings auch in anderen Farben, die dem Absinth zugemischt werden. Absinth sollte nicht bitter schmecken.

Eine beliebte Methode um den Absinth zu trinken ist den Schnaps über einen mit braunem Zucker gefüllten Löffel in ein mit Eiswürfeln gefülltes Glas laufen zu lassen.


Alkoholfreie Getränke werden immer beliebter. Es gibt alkoholfreie Cocktails, die aus verschiedenen Fruchtsäften zusammengemixt werden und wahre Vitaminbomben sind.

Auch Bier und Wein werden alkoholfrei angeboten, wobei hier immer ein minimaler Restalkohol vorhanden sein kann. Alkoholfreie Biere und Weine eignen sich deshalb nicht für alkoholkranke Menschen.

Da der Trend immer mehr zu gesunder Ernährung geht und die Menschen sich bewusst werden, wie schädlich regelmässiger Alkoholgenuss sein kann, erlebt der alkoholfreie Drink eine ware Renaissance.

Kein Markt und keine Fußgängerzone in der nicht frischgepresste Fruchtsäfte angeboten werden. Saftzentrifugen werden immer besser, ergiebiger und können heute leicht gereinigt werden. Deshalb wird es immer einfacher sich leckere Fruchtcocktails selber zuzubereiten. Sie können Früchte mit den verschiedensten Gemüsesorten kombinieren.

Es eignen sich fast alle Sorten von Gemüse, meist bekommen Sie mit einer Saftzentrifuge auch ein kleines Büchlein mitgeliefert, in der die Kombinationsmöglichkeiten von Obst und Gemüse dargestellt und seine Wirkungsweise erklärt werden.


Amaretto ist ein Likör mit ca. 25% Alkoholgehalt, der aus Mandel bzw. Aprikosenkernen hergestellt wird und deshalb intensiv nach Marzipan schmeckt. Amaretto kommt aus Italien wird meist pur genossen.

Seit Cocktails immer mehr in Mode kommt, wird auch der Amaretto mit anderen Säften und Alkoholika gemixt. Amaretto passt auch gut zu Vanilleeis.

Probieren Sie doch mal in der kalten Jahreszeit 2cl Amaretto in heissem Kakao mit Sahnehaube, ein Rezept zum Verlieben. Oder 2cl Amaretto mit Orangensaft shaken, abseihen und mit einem Schuß Sekt abrunden, als Deko eignen sich prima Cocktailkirschen und eine Orangenscheibe.

Amaretto wird auch gern in Torten verwendet, sein Geschmack in Kombination mit Kirschen und Sahne ist einfach traumhaft.


Aminosäuren sind organische Verbindungen, die über die Nahrung in Form von Proteinen aufgenommen werden. Die Aminosäuren zählen zu den Grundbausteinen des Lebens. Die Proteine werden bei der Verdauung in Aminosäuren zerteilt und in der Leber weiter verwertet.

Aminosäuren sollen angeblich bei Diäten tolle Wirkungen erzielen. Aminosäuren wie Arginin, Lysin, Ornithin und Phenylalin fördern die Fettverbrennung und zügeln den Appetit, zusammen mit Sport und einer kalorienarmen Ernährung können so durchaus Erfolge bei der Gewichtsabnahme eintreten.

Ein bekannter Schwimmer und Arzt hat mit dieser Methode nicht nur erfolgreich abgenommen sondern gleichzeitig auch Muskelmasse zulegen können. Sollten Sie an dieser Art der Abnahme mit Aminosäuren interessiert sein, lassen Sie sich in jedem Fall von einem Arzt Ihres Vertrauens beraten. Vermeiden Sie unbedingt eine Selbstmedikation!


Anchovis ist die spanische Bezeichnung für Sardellen, die filetiert, stark gesalzen und fermentiert bis zu 2 Jahren reifen, Ihr intensiver Geschmack und die zarte Konsistenz macht die Anchovi zu einer beliebten Zutat zu Pizza, Pasta und Saucen. Oft werden Anchovis mit Sprotten verwechselt, die nicht so stark gesalzen werden und nur wenige Wochen reifen. Im Gegensatz zu Anchovis eignen sich Sprotten zum direkten Verzehr.

Aperitif ist ein alkoholisches Getränk, das vor dem Essen gereicht wird. Der Aperitif dient als Appetitanreger und kann sowohl Wein, Sekt, Schnaps oder ein Bier sein. Als Aperitif werden im Gegensatz zum nach dem Essen getrunkenen Digestif immer trockene Getränke gereicht.
Apfelkuchen ist eine weitverbreitete Süssspeise, die in unzähligen Varianten gebacken werden kann. Der gedeckte Apfelkuchen wird in einer Form gebacken und mit einer Zuckerglasur abgerundet. Der Apfelgitterkuchen hat eine etwas grobere Apfelmusfüllung und die Apfelfüllung wird mit Teigstreifen gitterförmig belegt. Weitere varianten sind der Apfel-Hefeteigkuchen, hier wird ein Hefeteig auf dem Backblech ausgerollt und mit Apfelstücken belegt. Der Apfelstreusel ist ein Streuselkuchen mit Apfelfüllung. Der Apfelstrudel mit Vanillesauce wird heiss mit kalter Vanillesauce serviert, eine Spezialität, die meist in den kalten Monaten des Jahres gereicht wird.

Apfelmost ist eine andere Bezeichnung für Apfelwein. Er wird meist aus verschiedenen Apfelsorten hergestellt und weist einen Alkoholgehalt von bis zu 8% auf. Besonders lecker und erfrischend schmeckt er gemixt mit Wasser oder Limonade.

Apfelsaft ist einer der beliebtesten Fruchtsäfte hierzulande. Üblicherweise wird er zu 100% aus Äpfeln hergestellt und enthält nur fruchteigenen Zucker. Es gibt ihn in den Varianten naturtrüb und klar. Kalorienärmer, gesünder und durstlöschender ist es, den Apfelsaft mit Mineralwasser zu mischen und als Apfelschorle zu trinken.
Apfelsine - auch Orange genannt - ist eine süßliche Zitrusfrucht, die in südlichen, sonnigen Ländern wächst. Sie enthält viel Vitamin C sowie andere lebenswichtige Vitamine und ist somit besonders im Winter gut für den Aufbau der körpereigenen Abwehr

Apfelsinensaft oder Orangensaft ist ein Fruchtsaft von kräftiger gelber Farbe, den es mit oder ohne Fruchtstückchen zu kaufen gibt. Besonders gesund und lecker schmeckt er natürlich frisch gepresst. Hierzu verwendet man am besten eine professionelle Saftpresse, um ein ergiebiges Resultat zu erzielen.
Apfelstrudel ist ein traditionsreicher Kuchen, den schon unsere Großmütter gerne gebacken haben. Die längliche Rolle Strudelteig wird mit einer Füllung aus Äpfeln, Rosinen, Zimt und Semmelbröseln oder Nüssen gefüllt. Am besten serviert man diese aus Österreich stammende Süßspeise noch warm und garniert sie eventuell mit Sahne, Vanilleeis oder Puderzucker.

Aprikose ist eine kleinere, rundliche Baumfrucht, die in der Türkei und in Ungarn wächst. Sie ist gelblich-orange bis stellenweise rötlich und hat einen großen Kern, der von dem weichlichen Fruchtfleisch umgeben ist. Sie lässt sich daher gut zerkleinern und pürieren. Ihr Geschmack ist meist sehr süß.
Artischocke ist eine feinherbe Frucht, die an distelähnlichen Pflanzen wächst. Man bekommt sie frisch oder Teile von ihnen, die delikaten Artischockenherzen auch eingelegt in Öl. Bei frischen Artischocken muss man bei der Zubereitung beachten, dass nicht alle Teile genießbar sind.
Auster ist eine sehr beliebte und recht teure Delikatesse, die häufig in vornehmen Restaurants auf der Speisekarte zu finden ist. Sie gehört zu der Art der Muscheln. Normalerweise verzehrt man sie roh und lebendig, oder aber überbacken.

Lassen Sie sich von den Kochideen inspirieren und entdecken Sie die Freude am Backen. bestimmt haben auch Sie ein Rezept für die Leser von www.rezepte-nachkochen.de

Gerne können Sie uns ein Rezept senden. Wir stellen Ihr Rezept dann umgehend online.
:: Senden ::

 

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz