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Der
Tofu ist auch bekannt als Bohnenquark und wird aus der Sojabohne
gewonnen. Der genaue Ursprung von Tofu ist nicht bekannt. Dieser
wird aber hauptsächlich im Asiatischen Raum verzehrt. Erstmals
wurde Tofu im zweiten Jahrhundert in China hergestellt und von
dort aus im Asiatischen Raum verbreitet.
In vielen Asiatischen Ländern zählt
Tofu zu den Grundnahrungsmitteln. Dieser ist ein wichtiger Eiweißlieferant.
Sojaprodukte weisen auch einen hohen Anteil an ungesättigten
Fettsäuren auf, besitzen kein Cholesterin und sind leicht
bekömmlich.
Tofu gibt es in vielen industriell hergestellten, sehr schmackhafte
Sorten. Diese werden meist in Bio Läden oder in Reformhäusern
angeboten. Aber immer öfter auch in Supermärkten und
Discountern. Die Herstellung von hausgemachtem Tofu ist sehr zeitaufwändig
aber dennoch einfach. Probieren Sie doch einfach mal das folgende
Rezept für Tofu aus:
Kalorien: 72 kcal
Kohlenhydrate: 0,5 g
Fett: 4,3 g
Eiweiß: 7,8 g
Ballaststoffe: 0,5 g
Magnesium: 110 mg
Cholesterin: 0 g
Tofu Rezept:
Für die Herstellung von selbst
gemachtem Tofu werden benötigt:
100 g Sojabohnen, Wasser und 1 Teelöffel Gerinnungsmittel
wie z. B. Calciumsulfat, Calciumchlorid, Nigari (Magnesiumchlorid),
Zitronensaft oder Essig.
Schritt 1 – die Sojabohnen:
Die Sojabohnen kalt abspülen. Diese in eine Schüssel
geben und vollständig mit Wasser bedecken und 8 bis 12 Stunden
quellen lassen. Anschließend das Wasser abschütten
und die eingeweichten Bohnen kalt abspülen.
Schritt
2 – die Sojamilch:
Die Sojabohnen mit 1/3 Liter Wasser in eine Schüssel geben
und mit einem Rührstab zu einem feinen Püree verarbeiten.
Jetzt 2/3 Liter Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen
und das Püree in das kochende Wasser mischen. Nun das Püree
bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten unter ständigem Rühren
kochen lassen. Um das Sojapüree zu filtern wird ein Baumwolltuch
über ein Sieb gespannt, darunter wird eine Schüssel
gestellt. Das Sojapüree von der Kochstelle nehmen und einige
Minuten abkühlen lassen. Anschließend das Püree
durch das Baumwolltuch filtern. Den Sojarückstand mit 1/4
Liter Wasser vermengen und nochmals filtern.
Schritt 3 – das Gerinnungsmittel:
Wird ein Gerinnungsmittel in Pulverform gewählt, so wird
dieses vor dem Zufügen erst in kaltem Wasser aufgelöst.
Ein Drittel dieses Mittels unter ständigem Rühren unter
die Sojamilch geben. Die Milch nun für einige Minuten ruhen
lassen. Nach der Ruhepause wird das zweite Drittel des Gerinnungsmittels
vorsichtig unter die Oberhälfte der Milch gerührt. Nach
einer weiteren Ruhepause wird das restliche Drittel vorsichtig
unter die Sojamilch gerührt. Die Milch sollte jetzt solange
ruhen, bis das Eiweiß sichtbar in Flockenform geronnen ist.
Schritt 4 – der Sojaquark:
Der Sojaquark wird nun wie die Sojamilch gefiltert bis sich keine
Molke mehr sammelt. Die Masse dann mit einem Schaumlöffel
in das Baumwolltuch füllen. Das Baumwolltuch über dem
Quark schlagen und beschweren. Wenn der Tofu nach ca. 30 Minuten
die richtige Konsistenz erreicht hat wird dieser in Eiswasser
abgekühlt. Nach einigen Minuten den abgekühlten Tofu
aus dem Eiswasser nehmen. Dieser kann jetzt nach Belieben weiter
zubereitet werden.
Der so hergestellte Tofu ist im Kühlschrank
ca. 10 Tage lang haltbar. In der Tiefkühltruhe ist dieser
bis zu 3 Monate lang haltbar.
Für die Herstellung von Tofu gibt es
allerdings auch einen Sojamaker, dadurch wird die Herstellung
nicht ganz so zeitaufwändig.
Tofu ist weitestgehend Geschmacks- und
Geruchsneutral. Erst durch die Zubereitung wird dieser schmackhaft.
Es gibt Tofu in vielen unterschiedlichen Sorten und Zubereitungsarten.
Wie den Seidentofu, der für Süßspeisen
verwendet wird, der Schwammtofu der gefüllt oder frittiert
verzehrt wird oder der gefriergetrocknete Tofu der häufig
Verwendung in Tütensuppen findet.
Lassen Sie sich
von den Kochideen inspirieren und entdecken Sie die Freude am Backen.
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