Mit einer Weinprobe zuhause bietet man seinen
Gästen mal etwas Ungewöhnliches.
Da wohl die wenigsten richtige Weinkenner sind, wird diese Weinprobe
eher unter dem Motto stehen:" Was schmeckt und was nicht?"
Doch gerade das fehlende Fachwissen ist der größte
Spassfaktor.
Jeder hat ja die Bilder von Weinkennern im Kopf, angestrengt das
Glas hochhaltend, es drehen und schwenken und nach dem richtigen
Lichteinfall suchen. Dann nehmen sie mit gespitzter Zunge einige
Schlücke, fangen wild an zu schmatzen und zu gurgeln, um
dann den Wein im hohen Bogen in ein einen Napf zu spucken. Das
reizt einen gerade zu zur Nachahmung.
Wer eine Weinprobe bei sich plant sollte auch auf das richtige
Ambiente achten, denn hier kann man viel falsch machen. Der Tisch
kann schnell überladen wirken und vom Eigentlichem, dem Wein,
ablenken. Besonders wichtig für die Entfaltung der Duftkomponenten
eines Weins ist die Raumtemperatur. Zur Neutralisierung des Weingeschmacks
sollte Brot und Wasser nicht auf dem Tisch fehlen.
Das Wasser, in schicken Gläsern und das Brot in feinen Brotkörben
schmückt den Tisch besonders schön. Die Tischdecke sollte
am besten in einer neutralen Farbe wie weiß sein, auch rot
kann schön wirken. Was natürlich auf keinen Fall fehlen
sollte sind Trauben, denn aus ihnen wird ja auch der Wein hergestellt.
Passend zu Rot- und Weißwein können auch rotfarbene
sowie grünfarbene Trauben den Tisch dekorieren.
Ein anderes Element sind Weinkorken, die vorher auf den Tisch
gelegt werden und durch die Korken der schon getrunkenen Flaschen
noch vervollständigt werden können.