Kochen und Rezepte
Rezeopte
Die Rezepte Seite für Hobbyköche
Camellia sinensis und assimica



 



Tee ist nicht gleich Tee

Tee Geschichte

Grüner TeeDoch Tee ist nicht gleich Tee. Als Tee dürfen eigentlich, wenn man es ganz genau nimmt, nur Aufgüsse aus den Teepflanzen „Camellia sinensis“ und Camellia assimica“ als Tee bezeichnet werden. Aus den Aufgüssen dieser Pflanzen erhält man den Schwarz- oder den Grüntee. Alle anderen Aufgüsse aus getrockneten oder frischen Pflanzen, Kräutern und Früchten sind also streng genommen kein Tee, sondern werden als teeähnliche Getränke bezeichnet. Während es in anderen Ländern für diese Getränke häufig spezielle Namen gibt, fallen sie bei uns in der Alltagssprache auch einfach unter den Begriff „Tee“.

Doch welche Sorten außer dem weit bekannten schwarzen und grünen Tee bereichern die Sortenvielfalt im Teehandel sonst noch? Zuerst einmal kommt der schwarze und der grüne Tee auch häufig aromatisiert daher, also z.B. Grüntee mit Vanillegeschmack. Hinzu kommen noch die Früchtetees, von denen viele jedoch nicht wirklich aus getrockneten Früchten bestehen. Häufig wird auch hier ein Tee mit Früchtearoma versetzt. Kräutertees haben oft eine heilende Wirkung und können sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden. Ein Aufguss aus Brennnesseln soll z.B. gegen juckende Kopfhaut und Schuppen helfen, wenn man ihn als Haarwasser verwendet. Zur neuen Wellnesswelle und den Wohlfühltrends passend wurden auch hierzulande die Rooibos- und Honeybusch-Tees eingeführt. Sie werden ebenfalls häufig aromatisiert und sind besonders mild und wohltuend.

Bei uns weniger verbreitet, jedoch in China von großer Bedeutung ist die Einteilung von Teesorten aus den beiden „wahren“ Teepflanzen nach ihrem Fermentationsgrad. Hier trinkt man z.B. auch gerne den weißen Tee, der in Deutschland weniger verbreitet ist. Für den weißen Tee werden die jungen Triebe der Teepflanze geerntet und getrocknet, es soll keine Fermentation stattfinden. Der grüne Tee hingegen erhält durch minimale Fermentation sein Aroma, während der schwarze Tee komplett fermentiert wird. In China ist zudem der Oolong-Tee bekannt, der teilweise fermentiert wird. Weitere Spezialitäten sind der Pu-er-cha, ein länger gelagerter Schwarztee sowie der teure und kostbare gelbe Tee, ein weißer Tee, der nach der Ernte nicht gleich weiterverarbeitet wird.


Tee die Alternative zum Kaffee

Ja, auch diese Webseite verwendet Cookies. Hier erfahrt ihr alles zum Datenschutz