Ob
als Vorspeise, Zwischenmahlzeit, Hauptgericht oder als Partyfood:
Sushi passt irgendwie immer. Die kalte Spezialität kann
bequem
mit den Fingern gegessen werden und belastet den Magen nicht
schwer.
Die große Sortenvielfalt macht es immer wieder spannend,
ein neues Häppchen zu probieren. Was selbst viele bekennende
Sushifans nämlich gar nicht wissen ist, dass es vier verschiedene
Arten von Sushi Rezepten gibt: Das Nigri-Sushi, das Maki-Sushi,
das Ura-Maki-Sushi und das Temaki-Sushi. Lesen Sie im Folgenden
die Unterschiede der vier Sorten.
Nigri-Sushi: Dieses Sushi ist seit dem 19.Jhd. bekannt und besteht aus einer kleinen Reisrolle und einem Stück rohem Fisch. Der Fisch wird auf die längliche Rolle gepresst und kann mit vielfältigen Zutaten garniert werden. Anstatt rohem Fisch kann auch geräucherter Fisch oder eine Garnele verwendet werden.
Maki-Sushi: Die Maki-Sushis sind die optisch wohl bekanntesten Sushis. In der Mitte befinden sich würzige Zutaten, häufig Fisch oder auch Gurken, die von Klebreis und einem Nori-Blatt umschlossen werden. Die runden, flachen Sushis werden immer auf einer Bambusmatte als lange Rolle hergestellt und dann in Stücke geschnitten.
Ura-Maki-Sushi: Hier befindet sich das Nori-Blatt nicht außen am Sushi, sondern wird auf kreative Weise mit den würzigen Zutaten in der Mitte gerollt. Erst dann wird das Ganze im Reis gewendet, so dass der Reis das Sushi von außen umgibt.
Temaki-Sushi: Das Temaki-Sushi gelingt sogar Anfängern und Laien sehr gut. Es ist die einfachste Sushi-Art. Dazu verwendet man ein halbes Nori-Blatt, welches man mit Zutaten nach Wunsch füllt und dann tütenförmig zusammenrollt. Als Füllung eignen sich auch weniger Sushi-bekannte Zutaten wie Fleisch, Geflügel und unterschiedliches Gemüse.
Die
Herstellung der kleinen Kultspeisen aus Asien ist damit auch schon
weitestgehend beschrieben. Zum guten Gelingen benötigt man
eine Bambusmatte, durch welche das Einrollen des Sushis erheblich
vereinfacht wird. Des weiteren ist es wichtig, dass kein gewöhnlicher
Reis verwendet wird. Dieser ist nicht klebrig genug und Alles
würde in seine Einzelteile zerfallen. Den speziellen Kleb-
oder Sushireis gibt es im Asia-Shop. Hier
sind ebenfalls die Nori-Blätter, das sind getrocknete und
geröstete Seetangblätter, erhältlich. Achten Sie
außerdem unbedingt auf frische Zutaten, vor allem bei dem
Fischkauf. Wenn der Fisch roh verwendet wird, muss er besonders
frisch und rein sein, weil er sonst Krankheiten verursachen kann.
Sushi selber machen oder kaufen?
Viele
japanische Restaurants bieten fabelhafte, einwandfreie Sushis
an. Dennoch ist Sushi-Essen im Restaurant in der Regel ein teurer
Spaß. Wer also mit Begeisterung Sushis isst, sollte die
eigene Herstellung nicht scheuen. Die Zutaten sind zwar auf den
ersten Blick auch nicht ganz billig, aber je nach Menge, die man
macht, lohnt es sich allemal. Darüber hinaus kann man die
fertigen Sushis auch ohne Weiteres einfrieren. Neuerdings bieten
auch viele Discount-Supermarktketten fertige Sushis in der Tiefkühlabteilung
an. Auch das ist eine Alternative für alle Sushi-Liebhaber.
Beilagen zum Sushi
Ohne alles schmecken manche Sushis leicht flau. Es gibt deswegen
einige landestypische Beilagen für die asiatischen Häppchen.
Die gängigsten Beilagen sind Soja-Sauce
und Wasabi-Paste. Die dunkle Soja-Sauce
verpasst den Sushis einen würzigen, salzigen Geschmack und
sollte sparsam dosiert werden. Die grünliche Wasabipaste
erinnert geschmacklich an Meerrettich, ersatzweise kann also auch
Meerrettich verwendet werden. Sie aromatisiert das Sushi erfrischend
scharf und macht nebenbei auch noch die Atemwege frei. In manchen
Restaurants bekommt man auch eine sauer-scharfe dickflüssige
Sauce gereicht, die ein fruchtiges Aroma besitzt und ein wenig
an die klassische Süß-Sauer-Sauce erinnert. Nach ausgiebigem
Sushi-Verzehr bekommt man häufig eingelegten Ingwer. Dieser
soll die Geschmacksnerven neutralisieren.
Geschichte
Die
Geschichte des aufregenden Sushis ist noch gar nicht so alt. Sushi
ist aus einer Konservierungsmethode für Fisch in Japan entstanden.
Der Fisch wurde umschlossen von gekochtem Reis in Erdlöchern
gelagert, damit er nicht zu faulen begann. Der Reis diente dazu
nur als Schutzschicht. Doch die sparsamen Japaner konnten sich
auf Dauer nicht mit der Verschwendung von dem Reis abfinden. Sie
erkannten, dass man auch den Reis nach der Lagerung noch verzehren
konnte, und aßen den Fisch mit seiner Reishülle.
Das Sushi, wie wir es heute kennen, wurde im heutigen Tokio entwickelt.
Hier wurde das Nigri-Sushi aus der Kombination von teurem Fisch
und Reis am Hafen angeboten. Erst im 20.Jahrhundert war die Entwicklung
des neuen Trendfoods abgeschlossen. Doch im Prinzip wird das Sushi
noch immer weiter entwickelt. Kreative Köche und Meister
des Sushis denken sich immer wieder neue Kreationen von verschiedenen
Zutaten und Zubereitungsformen aus. Wir können uns also auf
die Sushi-Entwicklung in der Zukunft freuen und uns von neuen
Genüssen überraschen lassen.
Lassen Sie sich von den Kochideen inspirieren und entdecken Sie
die Freude am Backen. bestimmt haben auch Sie ein Rezept für
die Leser von www.rezepte-nachkochen.de