1200 g Hirschkeule
20 g fetter Speck
1 EL Tomatenmark
½ l Wildfond
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Möhre
1 Bund Petersilie
100 g Sellerie
20 g Ingwer
1 Flasche Rotwein
Paprikapulver (edelsüß); Salz, Pfeffer, Lorbeerblatt
Zubereitung
Die Hirschkeule in einen Bräter legen und mit dem Rotwein
übergießen, den Bräter verschließen und
über Nacht stehen lassen (12h).
Am nächsten Morgen den Knoblauch ausdrücken, die Zwiebeln
in große Stücke hacken, den Ingwer schälen und
zerkleinern, die Möhren und den Sellerie in Würfel schneiden.
Die Petersilie ganz fein Hacken und alles zusammen in den Bräter
geben und noch einmal für 4-5 Stunden ziehen lassen.
Die Hirschkeule aus dem Wein nehmen und trocken tupfen, den Wein
mit dem Gemüse in eine gesonderte Schüssel geben. Nun
wird der Speck in kleine Würfel geschnitten und im Bräter
angebraten, sobald der Speck glasig ist, den Braten zugeben und
von allen Seiten anbraten. Die Hirschkeule aus dem Bräter
heben und das Gemüse aus dem Wein mit anbraten. Sobald das
Gemüse angebraten ist, die Hirschkeule wieder in den Bräter
legen und mit der Hälfte des Rotweins aufgießen. Den
Bräter mit einem Deckel verschließen und in den vorgeheizten
Backofen bei 180 °C für 20 Minuten garen. Den Rest des
Weins aufgießen und noch einmal für 60 Minuten schmoren.
Anschließend das Tomatenmark, Lorbeerblatt und Wildfond
zugeben und noch einmal für 60 Minuten garen.
Den fertigen Braten heraus nehmen und in Alufolie wickeln, die
Soße durch ein Sieb gießen und das aufgefangene Gemüse
mit einem Kochlöffel leicht durch das Sieb drücken.
Sollte die Soße nicht sämig genug sein, dass sollte
sie noch etwas angedickt werden (mit einer leichten dunkeln Mehlschwitze
oder Soßenbinder).
Den Braten in Scheiben aufschneiden und mit
etwas Soße übergießen. Als Beilagen sind Klöße
und Kartoffeln zu empfehlen (Pommes und ähnliches weicht
durch die Soße sehr schnell auf und wird matschig), sowie
Pilze, Rosenkohl oder Rotkohl.
Anschließend die restlichen Zutaten
zu einer Soße vermengen und kurz aufkochen.
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