Vorbereitung eines Raclettes
Die
Vorbereitung von Raclette
geht eigentlich relativ schnell, denn kochen oder backen entfällt
ja. Das Einzige, worauf Sie achten müssen, ist, dass die
Zutaten in die passende Größe gebracht werden müssen.
Schneiden Sie Alles möglichst klein, damit es in die
Pfännchen
passt. Geeignet zum Garen in den Pfannen sind die unterschiedlichsten
Zutaten – ihrer Phantasie und Ihrem Geschmack sind
keine Grenzen gesetzt. Beim Raclette ist Vielfalt angesagt.
Frisches Gemüse
wie Paprika, Auberginen, Champignons, Broccoli, Artischockenherzen,
Zwiebeln
eignet sich
ebenso wie Dosen- oder Glasgemüse, z.B. Maiskörner.
Auch dünn geschnittene Kartoffelscheibchen können
den Gabentisch bereichern. Wer mag, kann auch Obst in den Pfännchen
erhitzen. Zu den pikanten Zutaten passen z.B. Ananas und Pfirsich
sehr gut. Auch verschiedene Wurstsorten, in Streifen oder dünne
Scheiben geteilt, eignen sich. Doch auch auf kleine Fleischstücke,
Fisch und Gambas muss nicht verzichtet werden. Diese größeren
Zutaten werden auf dem Hauptgrill erhitzt. Die Fleisch- und
Fischstücke
sollten jedoch nicht so groß sein, als wenn man sie auf
einem gewöhnlichen Grill zubereitet. Zur Not kann man größere
Stücke einmal durchschneiden oder vierteln.
Räumen Sie am besten einen Tisch frei, auf welchem Sie die
Zutaten in getrennten Gefäßen oder nebeneinander auf
einem großen Tablett anrichten können. Zu dem Tisch
sollten alle Gäste einen einfachen Zugang haben. Hier kann
nun jeder sein Pfännchen mit seinen Lieblingszutaten auffüllen
und sich ein leckeres kleines Gericht zaubern. Vergessen Sie nicht
den traditionellen Raclettekäse. Mit diesem werden die Lebensmittel
in den Pfännchen überbacken.
Ursprüngliches Raclette
Kaum
vorstellbar, aber das Raclette im ursprünglichen Sinne unterscheidet
sich in vielen Punkten von der heutigen bekannten Form des Raclette-Grills.
Das Raclette kommt aus der Schweiz und ist dort ein beliebtes
Nationalgericht. Der Käse, der heutzutage nur das i-Tüpfelchen
bildet, aber nicht mehr unbedingt die Hauptrolle spielt, ist das
Allerwichtigste beim traditionellen Raclette. Für die frühe
Form des Raclettes legte man einen halben Laib Vollfettkäse
mit zartem Schmelz so nahe ans Feuer, bis dieser zu schmelzen
begann. Sobald die Schmelzung einsetzte, schabte man den Käse
auf einen Teller ab.
Seit 1950 verfügte man in der Schweiz über spezielle
Raclette-Öfen, so dass man den Käse nicht mehr am offenen
Feuer zum Schmelzen bringen musste. Die Käselaibe konnten
in die Öfen eingespannt werden, so dass sie von der Heizspirale
erhitzt wurden. Der Käse sollte dabei leicht braun werden
und wurde mit dem Raclettemesser abgeschabt.
Da das Raclette in der Schweiz ein Nationalgericht ist, konzentriert
sich das gesamte Gericht hier immer noch hauptsächlich
auf den Käse. Zwar verwenden die Schweizer teilweise auch
die modernen Raclette-Grills, aber nie, ohne viel Käse
darin zu schmelzen. In der Schweiz ist die Sortenvielfalt an
speziellen
Raclettekäse besonders groß, es gibt etwa aromatisierte
Sorten und Sorten mit Kräutern und Knoblauch. Hier wird
Raclette
übrigens auch gerne zusammen mit Crêpes gegessen;
eine Variante, die Sie auch mal ausprobieren sollten. Traditionell
werden zu dem Schmelzkäse jedoch Pellkartoffeln, saure Gurken
und anderes eingelegtes Essiggemüse und Senffrüchte
gereicht. Ich liebe das Aroma von schmelzendem Raclette Käse.
Egal, für welche Art der Raclettezubereitung Sie sich entscheiden,
gesellig wird es auf jeden Fall. Beim gemeinsamen Sitzen um den
Grill oder Ofen kann man in entspannter Atmosphäre feiern,
reden,
lachen und sich auf ein leckeres Essen freuen. Wenn Sie bisher
nur das moderne Raclette kennen, sollten Sie sich aber nicht
scheuen,
die traditionelle Variante einmal zu probieren – besonders
Käsefans werden begeistert sein. Für einen besonders
guten Geschmack sollten Sie auch bei Verwendung eines Raclette-Grills
auf die Wahl des richtigen Käses achten. Original Raclettekäse
schmilzt und bräunt einfach am besten und erzielt somit
auch
den besten Geschmack.
Lassen Sie sich von den Kochideen inspirieren und entdecken Sie
die Freude am Backen. bestimmt haben auch Sie ein Rezept für
die Leser von www.rezepte-nachkochen.de