Pralinen
präsentieren die Verwendung von Schokolade in ihrer kunstvollsten
und hochwertigsten Form. Sie sind ein kulinarischer Hochgenuss,
dem kaum jemand – weder männlich noch weiblich, weder
jung noch alt – wiederstehen kann. Trotzdem ist und bleibt
der Verzehr von Pralinen für die meisten Menschen etwas Besonderes,
ein Luxus, den man sich nicht jeden Tag gönnt. Und das ist
gut so. Denn sonst würde man schnell ein Völlegefühl
verspüren und sich die kostbaren Pralinen „gegen essen“.
Auch würde somit der besondere Charakter der kleinen Köstlichkeiten
verloren gehen.
Gerade weil gute Pralinen einen Hauch von Luxus,
Kostbarkeit und Wohlgefühl versprühen, eignen sie
sich immer noch bestens als kleines Geschenk oder als Mitbringsel
z.B. zu Weihnachten.
Frauen, die sich gerade an einer Diät versuchen, reagieren
zwar häufiger beleidigt (obwohl sie die Pralinen letztendlich
doch verschlingen, weil sie nicht wiederstehen können),
aber alle anderen Schokoladenfans freuen sich immer über
ein solches Geschenk. Mit Pralinen kann man Dinge wie „ich
mag dich“,
„du bist mir sehr wichtig“, oder gar „ich liebe
dich“ bestens wortlos ausdrücken. Der oder die Empfänger/in
wird die Botschaft mit Sicherheit verstehen! Noch schöner
ist es, wenn Sie verschiedene Pralinenrezepte selber ausprobieren
und verschenken.
Pralinen
sind eine wunderbare Erfindung. Auch wenn sie oft ganz besonders
viele Kalorien enthalten, kann man ihnen einfach nicht widerstehen.
Und das ist auch gut so. Denn was könnte diesen herrlichen
Geschmack von Schokolade in Kombination
mit anderen köstlichen Zutaten wie Nougat, Marzipan,
Trüffel, Nüssen und, und, und schon ersetzen?
Gerade weil wir alle wissen, welche schönen
Gefühle der Genuss von Pralinen in uns auslöst, eignen
sie sich auch toll zum Verschenken. Kaum jemand freut sich nicht
über ein paar leckere, nett verzierte Pralinen - besonders,
wenn sie dazu auch noch hübsch verpackt sind.
Wenn Sie dabei der beschenkten Person oder
sich selber etwas besonders Gutes tun wollen, sollten Sie auf
besonders preisgünstige Pralinen verzichten. Denn die goldene
Regel für Pralinen lautet, dass mit dem Preis auch die Qualität
und damit die Köstlichkeit steigt. Gehen Sie deswegen am
besten in eine gute Konditorei. Hier können Sie normalerweise
die Pralinen auch vor dem Kauf kosten und sie hübsch verpacken
lassen.
Pralinen selber machen
Pralinen sind mundgerechte Stücke in
verschiedenen Geschmacksrichtungen, meist mit Schokolade überzogen
oder in Schokolade getunkt. Sie sind meist mit Schnaps oder anderen
verschiedenen Inhalten gefüllt. Es gibt viele verschiedene
Arten und Formen von Pralinen. Diese alle aufzuzählen, würde
den Rahmen sprengen.
Und natürlich gibt es viele Sorten, welche man ganz einfach
selber machen kann. Wenn man zum Beispiel Marzipan mit
gehackten Nüssen vermischt, dieses Gemisch in Datteln oder
Zwetschken füllt und diese dann in geschmolzene Schokolade
tunkt und danach erkalten lässt, hat man eine leckere Art
von Pralinen.
Die
Eigenproduktion von Pralinen ist kein großes
Geheimnis. Zwar sollte man sich ein wenig Zeit nehmen und die
ganze Sache etwas vereinfachen, da man ja nicht auf professionelle
Maschinen zurückgreifen kann, jedoch kann man kreative Ideen
prima einfließen lassen. Obwohl, apropos professionell,
im Spezialhandel sind mittlerweile sogar Sets
zur ausgeklügelten Pralinenherstellung beinah wie
in der Industrie erhältlich. Aber auch mit ein paar einfachen
Töpfen, Pralinenförmchen (selbstgemacht oder gekauft)
und einfachen Küchenwerkzeugen, die in jedem Haushalt vorhanden
sind, lassen sich hervorragende Ergebnisse erzielen.
Einfach und schnell lassen sich feine Pralinés auf der Grundlage von Marzipan oder Nougat herstellen. Die Marzipanrohmasse oder die Nougatmasse werden zu simplen Kugeln geformt und mit Schokolade überzogen oder in Schokostreuseln, gehackten Nüssen, Kakaopulver... gewälzt. Mit ein paar Tröpfchen Likör oder Nüssen in der Mitte kann man das Ganze verfeinern.
Variable und köstliche Trüffelmasse lässt sich aber auch recht einfach selber herstellen. Dazu wird Schokolade in einem Topf geschmolzen und es werden Butter oder Sahne hinzugefügt. Nach dem Abkühlen der Masse kann man sie weiterverarbeiten. Entweder man setzt mit Löffeln kleine Portionen in Pralinenförmchen oder man rollt daraus kleine Kügelchen. Diese können nun wiederum mit Schokolade übergossen werden oder in pulverförmigen bzw. kleingehackten Zutaten gewälzt werden. Auch der Geschmack der Füllung lässt sich während des Erhitzens im Topf verfeinern. Verschiedene Liköre, sowie auch Sekt und Champagner, Honig, Kaffee, Krokant, Nougat, getrocknete Früchte, Sirup sind nur einige Beispiele für die grenzenlosen Möglichkeiten um den Geschmack der Trüffeln zu bereichern. Ebenso unbegrenzt ist die Vielfalt bei der Dekoration: Alles, was gut schmeckt und hübsch aussieht – von Zuckerguss, ganzen oder gehackten Nüssen bis hin zu eingefärbten Dekoelementen aus Marzipan ist geeignet.
Eine andere Möglichkeit, welche schnell
geht, sind Karamellbonbons. Dazu benötigt
manlediglich 2 Becher Schlagsahne, etwas Butter und Zucker. Man
gibt alle drei Inhalte zusammen in eine Pfanne, erhitzt diese
und rührt in regelmäßigen Abständen um. So
lange, bis die Masse zähflüssig wird. Dann füllt
man die Masse in kleine Behältnisse, zum Beispiel in Eiswürfelbehälter
und lässt diese erkalten. Dann kann man die erkalteten Karamellbonbons,
je nach Belieben, in Schokolade tunken oder diese so lassen wie
sie sind und hat zarte, selbst gemachte Karamellbonbons.
Pralinenrezepte: