Der
Pfifferling ist ebenfalls ein sehr beliebter Speisepilz. Allerdings
gestaltet sich seine Ernte etwas schwierig, weil er sich bisher
nicht züchten lässt. In Deutschland ist er zudem sehr
selten geworden. Diese Argumente rechtfertigen seinen etwas höheren
Preis - z.B. im Gegensatz zum Champignon - auf dem Markt. Darüber
hinaus lässt er sich auch etwas schlechter konservieren,
weil man ihn nicht trocknen kann. Das Einfrieren ist allerdings
möglich.
In ländlichen Gegenden Deutschlands,
oft in Nadelwäldern kann man das Glück haben, den Pilz
mit dem trichterförmigen Hut noch selber sammeln zu können.
Jedoch sollte man das auch hier wirklich nur tun, wenn man etwas
von Pilzen versteht.
Der schmackhafte Pilz mit dem leichten
Aprikosenaroma eignet sich hervorragend für die unterschiedlichsten
Gerichte. Er macht sich gut in Kombination mit Fleisch, vor allem
vom Wild, mit Nudeln, in Suppen, im Salat und natürlich auch
als Bestandteil von Saucen. Ersetzen Sie in der Jägersauce
doch mal die Champignons durch Pfifferlinge oder zaubern Sie eine
Pfifferling-Rahmsauce.