Es
gibt nicht DIE eine Paprika, sondern es gibt mehrere unterschiedliche
Sorten, von der grünen Paprika, die leicht bitter schmeckt
bis zur scharfen Chilischote, die daran erkennbar ist, dass sie
recht klein und spitz ist, doch auch diese gibt es in zwei verschiedenen
Sorten. Die kleinste Paprikaart sind die rote und die grüne
Chili. Diese sind die schärfsten Paprikasorten, da sie am
meisten weißes Fruchtfleisch und am meisten weiße
Kerne enthalten, in denen das Capsaicin vorkommt.
Die rote Chili ist schärfer als die grüne, diese ist
jedoch ein wenig bitterer im Geschmack. Desweiteren gibt es gelbe
und rote Spitzpaprika, wobei die gelben weitaus milder im Geschmack
sind und sich deshalb als Beigabe für einen Salat gut eignen.
Gerade in Ungarn sind die gelben Spitzpaprika sehr beliebt. Die
großen Paprika gibt es in den Sorten gelb, rot und grün,
wobei die als letztes genannten die bittersten sind. Die roten
Paprika sind geschmackvoll, und ein wenig süßlicher
wie die grünen, aber weniger bitter, so dass sie sich am
besten eignen für gefüllte Paprika, da sie einen Eigengeschmack
haben, der jedoch nicht so hervorstechend ist wie bei den grünen
Paprikasorten.
Die gelben Paprika sind die mildesten und zugleich auch die süßlichsten
Paprika. Paprika wachsen überall dort, wo es viel Sonne gibt,
also zum Beispiel in den Mittelmeerländer. Zuerst wächst
die grüne Paprika, deren Farbe dann ins rot übergeht
und letztendlich dann zur gelben Paprika übergeht, wenn man
sie so lange an der Paprikapflanze hängen lässt.
Zubereiten kann man die Paprika, wie es einem ganz persönlich
beliebt, sie kann kalt gegessen werden oder warm, sie passt in
Aufläufe und in Salate, man kann Suppen mit ihr verfeinern
oder sie einfach als Rohkost essen. Als getrocknete Paprika kann
man sie zu Paprikapulver vermahlen und damit das Essen würzen.
Man kann die Paprika füllen, oder sie in Würfel oder
Streifen schneiden, sie überbacken oder aufs Brot legen und
essen, der Vielfalt sind kaum Grenzen gesetzt. Was man jedoch
beachten sollte, wenn man die Paprika warm zubereiten möchte:
das weiße Fruchtfleisch und die Kerne möglich ganz
entfernen,da diese durch den Koch- bzw. Backprozeß bitter
werden und damit das ganze Essen mit einer zu bitteren Note versieht,
das manchmal den ganzen anderen Geschmack übertüncht
und damit das Essen nicht mehr richtig schmecken lässt.
Paprika enthalten das Provitamin A, das sogenannte Betacarotin,
die roten Schoten enthalten doppelt so viel Vitamin C wie eine
Zitrone. Weitere Nährstoffe, welche die Paprika enthält
sind das Kalium, das Calcikum sowie Phosphor, Magnesium und Eisen.
Außerdem enthalten Paprika ätherische Öle. Die
beste Zeit, um günstig Paprika einkaufen zu können ist
der Sommer, da ist Hochsaison in allen Mittelmeerländern
und die Paprika werden günstig auf den Markt gebracht.