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Meeresfrüchte kann man kochen
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Meeresfrüchte
sind in der Regel alle essbaren Meerestiere. Sie zählen nicht
zu den Wirbeltieren wie Wale oder Fische. Zu den bekanntesten
Meeresfrüchten gehören Tintenfische und Kalmare, Garnelen,
Krabben, Langusten, Hummer und Muscheln. Sie könne als Frischfang
oder aus Zuchtfang kommen. Im englischen bezeichnet man Meeresfrüchte
als Seafood. Doch zu Seafood gehören auch noch Fische und
Wale.
Der Tintenfisch oder auch Kalamari genannt hält
sich meist am Meeresboden auf, er ist ein Kopffüßler.
Die Tinte, welche er bei Gefahr entleert, wird oft für Soßen
verwendet. Sein Fleisch ist sehr fest, weiß und aromatisch.
Vor dem Kochen sollte es weichgeklopft werden. Das zarteste Fleisch
sind seine Fangarme. Er wird zu Fischsuppe oder als Hauptspeise
serviert.
So wird er zubereitet: Die Rückenhaut aufschneiden,
das Kalkblatt entfernen. Am besten die Finger in Salz tauchen
dann kann man ihn besser fassen. Nun die Außenhaut des Tintenfisches/Kalamars
entfernen, und ganz vorsichtig den Tintenbeutel herausnehmen.
Tintenfisch oder Kalamari wird gerne gegrillt, frittiert, gebacken,
gebraten oder in einer Paella gegessen. Frischer Knoblauch und
Kräuter sollten dabei nicht fehlen.
Muscheln
sind Weichtiere, die nur durch eine Kalkschale geschützt
sind. Sie leben am Boden in Meeren oder auch in Süßgewässern.
Die beliebteste Muschelart die zum Verzehr geeignet ist, ist die
Miesmuschel oder Pfahlmuschel. Weitere Muschelarten die auch zum
Verzehr geeignet sind ist die Jakobs-Muschel, die Herz-Muschel
und die Venusmuschel.
Zubereitung von Muscheln:
Muscheln unter fließendem Wasser abbürsten, die Bärte
entfernen und bereits geöffnete Muscheln unbedingt wegwerfen.
Die Muscheln in einen Topf mit Gemüsefond geben und gut schließen.
Nach ca. 7-8 Minuten gehen die Muscheln auf. Das Muschelfleisch
wird mit einer leeren Muschelschale, welche als Zange benutzt
wird, aus den Schalen genommen. Muscheln die sich nach dem Kochen
nicht geöffnet haben sind zum Verzehr nicht mehr geeignet.
Garnelen
werden oft als Hummer-Krabben oder Shrimps bezeichnet. Sie zählen
zu den Krustentieren und leben hauptsächlich im Meer. Die
Riesengarnelen sind, wie schon ihr Name sagt besonders groß.
Die frischen Nordseekrabben sind vom Geschmack wesentlich besser
als die Tiefseekrabben. Beide zählen zu den sogenannten Krusten-
bzw. Schalentieren.
Die Nordseekrabbe ist eine Sandgarnele trägt aber offiziell
einen anderen Namen. Die Sandgarnele gehört zu den Langschwanzkrebsen.
Krabben dagegen zu den Kurzschanzkrebsen. Sie lebt im Wattgebiet
von Deutschland, Holland und Belgien.
Vor dem Kochen sind sie zwischen 5-7 cm groß und ihr Körper
ist durchsichtig, grau.
Tiefseekrabben/-Garnelen auch als Grönland-, Nordmeer- oder
Nordische Garnele bekannt. Sie kommt aus dem europäischen
Nordmeer. Gefangen werden sie in den norwegischen Fjorden, um
Spitzbergen herum, an den Küsten Islands, Grönlands
und vor Alaska.
Wenn sie aus kühlen Gewässern gefangen werden ist ihre
Konsistenz und ihr Geschmack am Besten. Ihr Größe beträgt
bis zu 12 cm und ihr Körper schimmert durchsichtig-rosa.
Dann gibt es da noch die Hummerkrabbe. Sie ist weniger verwandt
mit dem Hummer als mit den Krabben. Sie sind ca. 10mal so groß
wie normale Krabben und nur der mit Fleisch gefüllte Schwanz
ist essbar, dieser kann bis zu 12 cm groß werden. Ihr Heimatort
ist das Mittelmeer.
Scampi ist ein Tiefseekrebs oder Kaisergranat.
Er lebt überwiegend in der Adria, aber man trifft ihn auch
an der Atlantikküste vom Nordkap bis Marokko sowie im westlichen
Mittelmeer. Der Scampo (italienisch Einzahl für Scampi) gehört
zu der Familie der Hummer, er hat einen schlanken Körperbau
und ist in etwa fingerlang, gelbgrünlich. Zudem besitzt er
dünne Scheren. Wenn man ihn kocht, bekommt er seine schöne
rosa Farbe.
Die Tiere sollte immer in ihrer Schale gegrillt oder gebraten
werden, dann bleiben sie saftiger und werden schön zart.
Auch das Aroma bleibt dadurch erhalten. Vor dem Kochen sollte
auf jeden Fall der Darm entfernt werden!
Langusten
zählen zu den Panzerkrebsen. Die Languste besitzt zwei lange
Fühler und lebt in felsiger Umgebung. Die europäische
Languste ist rötlich, an der Küste Mauretaniens ist
sie rosa und im Golf von Guinea ist sie grün.
Bei lebendigen Langusten muss der Schwanz immer leicht gekrümmt
sein, wenn sie gekocht sind und der Schwanz ist ausgestreckt sind
sie nicht mehr genießbar.
Möchte man eine frische Languste zubereiten muss man schon
beim Kauf auf einige Dinge achten. Beim Kauf einer lebendigen
Languste sollte diese sehr aktiv sein und zappeln, wenn man die
Stirnhörner berührt. Zudem sollte sie keine Transportschäden
aufweisen, wie zum Beispiel gebrochene Beine oder abgeknickte
Antennen.
In Deutschland darf die Languste nur auf eine Weise getötet
werden. Sie wird dazu, mit dem Kopf voran, in kochende Flüssigkeit
getaucht. In anderen Ländern wird sie durch eine gezielten
Messerstich in den Kopf getötet.
Zubereitung von Langusten:
Zuvor wird sie kopfüber unter fließendem, kaltem Wasser
mit einer Bürste gesäubert.
Damit die Languste beim Kochen nicht auslaugt empfiehlt es sich
einen speziellen Fond zuzubereiten. Die Zutaten gelten für
eine ca. 1,5 kg schwere Languste. 4l Wasser, 2 TL Meersalz, 2-3
Karotten, 1 weiße Lauchstange, 1/2 Staudensellerie, 2 Zwiebeln,
2-3 Knoblauchzehen, 1l trockener Weißwein, großer
Zweig Thymian, 2 Lorbeerblätter, Saft einer Zitrone und 1
TL Kümmel.
Gemüse und Salz in das Wasser geben und 20 Minuten köcheln
lassen. Danach Gewürze und Wein hinzugeben und weitere 15
Minuten leicht sprudelnd köcheln lassen. Alle festen Bestandteile
herausnehmen.
Nun den Fond kochen lassen die Languste kopfüber in den kochenden
Fond geben, 2 Minuten kochen lassen, dann Hitze reduzieren und
30 Minuten gar werden lassen.
Bei dem Verzehr gibt es auch eine spezielle Vorgehensweise:
Languste fest auf eine schnittfeste Unterlage drücken, dann
mit einem scharfen Messer in den Ansatz zwischen Kopf und Schwanzstück
durchstechen. Ein kräftiger Schnitt teilt das Schwanzstück
in zwei Längshälften und ein weiterer halbiert den Kopf
längs. Nun wird das Schwanzfleisch vorsichtig aus dem Panzer
gelöst. Um an das Beinfleisch zu kommen muss man die Beinglieder
und Antennen durch Drehbewegung vom Körper lösen. Dann
mit einer Hummerzange eine Längsschnitt an den Beinen machen
und nun kann mit einer Hummergabel das Fleisch herausgeholt werden.
Hummer
sind weltweit verbreitet. Sie leben im Sommer in flachen Küstengewässer,
meist auf felsigem Boden und im Winter ziehen sie sich bis zu
50 m in die Tiefe zurück.
Hummer können bis zu 70 cm lang und 9 kg schwer werden. Ihre
Farbe geht von kräftigen blau bis hin zum dunklen Violett.
Die Farbe ist abhängig von ihrem Futter und dem Umgebungsgestein.
An den Flanken sind sie gelb- braun mit dunklen rötlichen
Sprenkeln.
Oft ist die rechte Schere größer als die Linke. Sie
gilt hauptsächlich zum Beutefang, knacken von Schalentieren
und als Waffe gegen Angreifer. Die Linke ist meist für die
Zerkleinerung der Nahrung zuständig. Es gibt aber auch Hummer
bei denen ist es gerade umgekehrt.
Der Amerikanische Hummer und der Europäische Hummer sind
die bekanntesten. Der Amerikanische Hummer lebt vor allem im Meer
vor der nordamerikanischen Ostküste, der Europäische
Hummer ist fast in allen europäischen Meeren, von der skandinavischen
Westküste bis hin zur iberischen Halbinsel und auch im Mittelmeer
zu finden.
Auch zu der Gattung Hummer gehört der Norwegische Hummer,
auch Kaisergranat genannt und der Japanische Hummer beide werde
als Delikatesse gehandelt.
Lebende Hummer findet man in Hälterbecken. Ihre Scheren sind
mit Gummibändern umwickelt, da sie sich sonst angreifen würden.
Beim Kauf sollten die Gummibänder nicht vermoost oder veralgt
sein. Dies wäre ein Zeichen für zu lange Hälterung
und schlechte Qualität.
Beim Hummer gilt, wie bei jedem Fisch, je frischer desto besser
der Geschmack. Der Hummer sollte wenn er lebend erworben wird,
beim Entfernen der Gummibänder die Scheren spreizen. Dies
ist ein Zeichen das der Hummer frisch und gesund ist.
Der Panzer sollte prall mit Fleisch gefüllt sein, da Hummer
in Gefangenschaft keine Nahrung zu sich nehmen, verlieren sie
schnell an Gewicht. Schwer sollte er sein, jedoch brauch man darin
etwas Übung und Erfahrung.
Für den Europäischen Hummer ist nur im Sommer die Saisonzeit.
Hierzulande kommt der Hummer meist aus Kanada oder den USA aber
auch aus Norwegen, Irland, Schottland und aus der Bretagne.
Zubereitung von Hummer:
Beim Kochen gilt wie bei der Languste die Tierschutz-Schlachtverordnung,
welche vorschreibt, den Hummer in sprudelnd kochenden Wasser,
kopfüber einzutauchen um ihn zu töten. Das wäre
die schonenste Art der Tötung sagen Experten. Kurz noch kochen
lassen und dann Hitze reduzieren. Man sagt 12 Minuten kochen für
die ersten 500g, dann 10 Minuten für die nächsten 500g,
je 500g dann nochmals 5 Minuten.
Meist wird der Hummer in einer klassischen "Court Bouillon"
gekocht. Dies ist eine Brühe aus Gemüse, Salz und Essig
oder Weißwein
Nach dem Kochen ist der Hummer rot. Dies kommt durch das in ihm
enthaltenen Farbpigment "Astaxanthin" das er durch den
Verzehr von Schalentieren aufnimmt.
Handwerkliches Geschick und das richtige Werkzeug braucht man
zum Zerlegen eines Hummers, dazu gehören Beil oder Messer,
Hummerzange und -gabel. Zuerst die Scheren dicht am Rumpf ausbrechen,
diese können mit der Zange/ Messer genknackt werden. Jetzt
den Kopf abtrennen, Rückenpanzer mit Beil/Messer längs
halbieren, dann mit den Fingern vorsichtig den Darm entfernen.
Jetzt erst kommt man an das Fleisch heran.
Das meiste findet man im Rückenpanzer und in den Scheren.
Auch die Beine können noch geknackt und mit der Hummergabel
kann das Fleisch herausgepult werden.
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Gambas
mit Knoblauch:
frische Gambaschwaenze
Olivenoel
Butter
Knoblauchzehen
Frische Petersilie
Pfeffer, Salz und eine Zitrone
Falls Sie das erste Mal Gambas kaufen, lassen Sie sich nicht
von der grauen Farbe frischer Gambas abschrecken, sobald die Gambas
in der Pfanne gebraten werden bekommen Sie Ihre leckere frische
rote Farbe, die Sie aus dem Restaurant gewohnt sind.
Wenn Sie Oel und Butter in die Pfanne geben darauf achten, das
die Hitze nicht zu gross wird sonst verbrennt die Butter und auch
der feingehackte Knoblauch (wird dann bitter), Knoblauch können
Sie je nach Geschmack viele oder auch nur ein bis 2 Zehen kleingehackt
zufügen. Die Gambas ca. 2 Minuten andünsten und dann
die frische Petersilie zugeben, wenden nicht vergessen und nach
weiteren 2 Minuten sind die Gambas servierfertig. Zitrone dazugeben
und geniessen.
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