Ohne
einen funktionierenden Kühlschrank kommt wohl kein Haushalt,
nicht einmal ein Junggesellenhaushalt aus. Viel zu viele Lebensmittel
erforden einfach eine gekühlte Lagerung und würden sonst
innerhalb von wenigen Tagen oder sogar Stunden verderben und ungenießbar
werden.
Lebensmittel wie Milch- und Milchprodukte
und Aufschnitt müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Ansonsten werden sie innerhalb kürzester Zeit schlecht. Auch
Früchte südlicher Herkunft, z.B. Melonen und Paprika
sollte man im Kühlschrank verwahren. Die hiesige Temperatur
von 2 bis 8°C schafft genau das richtige Klima für deren
Lagerung. Beachten Sie auch, dass angebrochene Packungen z.B.
von Wurst nicht zurück in den Kühlschrank sollen. Füllen
Sie die Wurst besser in eine fest verschließbaren Plastikbehälter.
So ist sie optimal vor Verderb und fiesen
Stellen geschützt.
Denken Sie außerdem daran, den Kühlschrank
regelmäßig auszuräumen und auszuwaschen. Denn
auch hier können sich bestimmte Krankheitserreger verbreiten.
Bei dieser Gelegenheit können sie auch gleich verdorbene
Nahrungsmittel aussortieren.
Die Zeit da Kühlschränke sich einzig und allein in ihrer
Form und Größe unterschieden ist entgültig vorbei.
In Zeiten, da die Energiepreise dramatisch nach oben schnellen
und Umweltschutz groß geschrieben wird, beeinflussen sowohl
die Produktion als auch das Kaufverhalten das Produkt entscheidend.
Um einen Kühlschrank zu finden, der das Optimum an Lagerkapazität,
als auch die hohen Ziele der Umweltverträglichkeit erfüllt,
sollte der Käufer auf einige Details achten:
Energieklasse. Ein wirklich sparsamer Kühlschrank
zeichnet sich durch die Klassifizierung A, oder A+ aus. Nur Kühlgeräte
dieser Generation sparen wirklich Energie und entlasten somit
auch die eigene Brieftasche. Seriöse Anbieter geben neben
der Energieklasse zusätzlich den genauen Verbrauch an. Das
allein genügt jedoch nicht, denn leere Kühlfächer
sind die reinsten Energiefresser. Daher sollte beim Kauf das eigene
Verhalten bei der Lagerung von Waren mit einbezogen werden. Je
mehr Kühlfächer um so effizienter, je weniger Luft im
Kühlraum des so höher ist die Energieersparnis. Gekühlte
Luft ist nicht nur teuer, sondern unnütz.
Brauche ich einen reinen Kühlschrank,
oder ist eher eine Kombination aus Kühl- und Gefrierschrank
sinnvoll? Ein Gefrierfach braucht wegen des aufzubauenden Temperaturunterschiedes
logischerweise mehr Energie. Nur wenn es wirklich genutzt wird,
ist es daher sinnvoll. Ansonsten sollte darauf verzichtet werden.
Bei jedem Öffnen der Türe gerät Wärme in den
Kühlschrank und muß herunter gekühlt werden. Daher
ist es sinnvoller kühlen und gefrieren von einander zu trennen.
Das Thema FCKW (Flurkohlenwasserstoff)
ist ein weiterer gewichtiger Aspekt bei der Kaufüberlegung.
Dieses äußerst schädliche Umweltgas gilt als Killer
der Ozonschicht. Der umweltbewußte Käufer wird daher
auf die Bezeichnung „FCKW frei“, oder den blauen Umweltengel
achten. Beide Angaben garantieren für ein Kühlsystem
ohne das schädliche Gas und greifen auf alternative Kühlmittel
zurück.
Neben der Energieklassifizierung und dem FCKW-Problem
sollte die spätere umweltfreundliche Entsorgung ein wichtiger
Kaufanreiz sein. Hier garantieren inzwischen fast alle Herstelle
die problemlose Rücknahme, als auch die Verwendung von umweltfreundlichen
Werkstoffen. Ein Indiz dafür findet sich im Kaufvertrag.
Hier verpflichten sich Hersteller von hochwertigen Kühlgeräten
zur „Umweltfreundlichen Entsorgung des Altgerätes“.
Im Klartext: Die Betriebsstoffe und Materialien werden gewissenhaft
entsorgt und möglichst dem Wertstoffkreislauf zurück
geführt.