Knödel
als Beilage oder als Zwischenmahlzeit sind vor allem im bayrischen
Raum beliebt und verbreitet. Was viele Bürger aus anderen
Teilen Deutschlands nicht wissen: Knödel ist nicht gleich
Knödel. Es gibt nämlich drei unterschiedliche Arten
der Klöße.
Dort gibt es einmal die Mehlklöße.
Die Hauptzutat ihres Teiges ist ist Mehl, daneben enthalten sie
Eier, Milch, Salz und Backpulver. Sie sind salzig und passen besonders
gut zu einem Braten.
Die nächste Knödelvariante sind
Kartoffelknödel. Diese kann man entweder aus rohen oder gekochten
Kartoffeln herstellen. Neben Kartoffeln enthalten sie Butter,
Milch und Speisestärke sowie ein Brötchen. Auch diese
Knödel sind normalerweise salzig und können mit verschiedenen
Braten und Ragouts serviert werden. Man kann sie aber auch süß
mit Früchten zubereiten.
Die bekannteste Knödelart sind jedoch
die Semmelknödel. Ihre Hauptzutat sind Brötchen vom
Vortag und außerdem vor allem Milch und Eier. Für Semmelknödel
gibt es viele unterschiedlich Rezeptabwandlungen, so dass Leberknödel,
Speckknödel oder Schinkenknödel entstehen. Als süße
Variante sind die Kartäuserklöße bekannt, denen
statt Salz Vanillin- und Puderzucker sowie mehr Milch beigemischt
wird.