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Fuchsjagd
Das wird benötigt: ein buntes Tuch, Kleinigkeiten für
einen Schatz
Dies Spiel eignet sich besonders für
die Jüngeren. Ein Elternteil ist der Fuchs. Er nimmt ein
farbiges Tuch, das ist sein Schwanz. Dann macht sich der Fuchs
mit einem Schatz unterm Arm auf den Weg und versteckt sich. Unterwegs
hinterlässt er diverse Spuren (Pfeile oder andere Zeichen),
die er mit den Fingern in den Sand oder mit Kreide auf den Boden,
an Steinen oder was sonst noch auf seinem Weg liegt malt. Am Zielort
versteckt er zum einen seine Beute und zum anderen sich selbst
und zwar so, dass man seinen farbigen „Fuchsschwanz“
nicht zu schnell entdecken kann. Hier darf der Fuchs sich nicht
wegbewegen. Etwas später geht das andere Elternteil mit der
Kinderschar los und hält nach den Zeichen Ausschau. Langsam
kommen sie so dem Ziel näher und wenn dann eines der Kinder
den Schwanz, sprich das Tuch, entdeckt hat, darf es sich dieses
Tuches bemächtigen und der Fuchs ist gefangen. Nun muss der
Fuchs ein kleines Rätsel aufgeben, dessen Lösung auf
das Versteck des Schatzes hinweist (der Schatz sollte sich allerdings
in unmittelbarer Nähe befinden). Beispiel: Die Kinder sollen
nach dem größten und dicksten Baum im näheren
Umkreis suchen, denn an dessen Stamm befindet sich der Schatz.
Nun sehen sich die Kinder (hoffentlich) gründlich um, bis
sie den richtigen Baum entdecken und dort liegt dann der Schatz.
Anschließend wird dieser gerecht aufgeteilt.
Schlangenfraß
Das wird benötigt: viele verschiedene essbare Kleinigkeiten
wie Schokolade, saure Gurken, Schaumküsse, Radieschen, Gummibärchen,
Bonbons, Karotten, Marmelade, Senf, Knoblauch u.ä., ein Würfel,
Zettel
Das Spiel macht sogar Erwachsenen Spaß.
Auf einem Tisch wird eine Reihe aus lauter essbaren Kleinigkeiten
gelegt, diese bilden eine so genannte Schlange. Zum Beispiel macht
ein Stück Schokolade den Anfang, gefolgt von einer kleinen
Karotte, dann ein Bonbon, ein Radieschen, ein Gummibärchen
usw. Das kann beliebig fortgeführt und wiederholt werden,
Hauptsache die Schlange wird schön lang. Der Clou an der
Sache ist, dass diese Leckereien durch ein paar Gemeinheiten „aufgelockert“
werden. Ein Stück Schokolade mit einem Klecks Senf, ein Stück
saurer Gurke mit Nutella bestrichen, eine Knoblauchzehe usw. werden
in regelmäßigen Abständen in die Schlange mit
eingereiht. Des Weiteren kommen noch - ebenfalls in regelmäßigen
Abständen – eine beliebige Anzahl kleiner Papierröllchen
dazu. Auf diesen sind besondere Aufgaben notiert, die vorerst
verborgen bleiben. Nun müssen sich alle Teilnehmer an den
Tisch setzen. Reihum wird gewürfelt, jeder darf immer nur
einmal würfeln. Der erste, der eine 6 gewürfelt hat,
darf/muss am vorderen Ende der Schlange das erste Häppchen
essen. Und so geht es weiter. Immer wenn ein Teilnehmer eine 6
gewürfelt hat, wird das nächste Stück gegessen.
Natürlich will keiner unbedingt die ungenießbaren Teile
haben und jeder ist erleichtert, wenn der Kelch an ihm vorüber
gegangen ist. Aber auch die Zettel mit ihren beliebigen Aufgaben
sorgen für Unterhaltung, wie z.B. ein Lied vorsingen, ein
Gedicht vortragen, Aufforderung zum nächsten Nachbarn zu
gehen, um dort ein Ei zu erfragen usw.
Wäscheklammertanz
Das wird benötigt: einen Kassettenrecorder oder CD-Player,
Musik, pro Spieler 5 gleichfarbige Wäscheklammern
Das Spiel lässt sich gut draußen
aber auch in der Wohnung spielen. Alle Kinder haben 5 gleichfarbige
Wäscheklammern in ihren Händen und stellen sich auf.
Wenn die Musik erklingt, muss jedes Kind versuchen, seine Wäscheklammern
loszuwerden, indem es diese Klammern so an einem anderen Kind
befestigt, dass sie nicht herunterfallen. Die Sache wird dadurch
erschwert, dass die anderen Kinder natürlich die gleiche
Absicht hegen. Man muss also auf der Hut sein, dass man selber
so wenig Klammern wie möglich von den anderen angehängt
bekommt. Wenn die Musik abgedreht wird, ist Schluss. Anschließend
wird gezählt, wer wie viele Klammern an wen losgeworden ist.
Dafür gibt es Punkte. Allerdings werden für jede Klammer,
die man selber angeheftet bekommen hat, wieder Punkte abgezogen.
Das kann man beliebig oft wiederholen, je nachdem, wie lange die
Kinder es durchhalten, denn es wird recht turbulent zugehen.
Schnitzeljagd einmal anders (I)
Das wird benötigt: Zettel, Kleinigkeiten für einen Schatz
Diese Art von Schnitzeljagd hat vor allem
den Vorteil, dass man nicht auf Wald, Feld und Wiesen angewiesen
ist. Ziel ist es, mit diesem Spiel die unmittelbare Nachbarschaft
des Geburtstagskindes einzubeziehen und die sozialen Fähigkeiten
der Kinder zu fördern. Die Kinder treten mit Menschen, die
man vielleicht sonst nur oberflächlich kennt, in Kontakt
und können dabei auch das eine oder andere Interessante erfahren.
Voraussetzung ist natürlich, dass man die entsprechenden
Leute aus der Nachbarschaft vorher entsprechend informiert. Denn
sie müssen die Aufgaben übermitteln, die die Kinder
zum nächsten Zielort leiten sollen. Ausgangsort ist das zu
Hause des Geburtstagskindes. Es beginnt mit einer Aufgabe, die
ein Elternteil an die Kinder richtet. Beispiel: „Geht zu
dem Haus, das auf der linken Seite unserer Straße steht
und blaue Gardinen im Fenster hängen hat“. Dort sollen
nun die Kinder klingeln und die nächste Aufgabe erfragen.
Also ziehen die Kinder (in Begleitung eines Erwachsenen natürlich)
los und schauen sich genau auf der Straße um, bis sie auf
das betreffende Haus stoßen. Dort müssen sie dann klingeln.
Die betreffenden Nachbarn haben auch schon den Zettel mit der
nächsten Aufgabe in der Hand. Natürlich bekommen die
Kinder nicht ohne weiteres den nächsten Ort genannt, sondern
die Nachbarn wollen erstmal ein schönes Lied vorgetragen
bekommen. Erst danach lesen sie den Zettel vor, auf dem beispielsweise
steht: „Geht nun zum Nachbarn Herrn Sowieso. Der hat ein
Aquarium. Zählt die darin schwimmenden Fische. Ihre Anzahl
entspricht der Hausnummer des nächsten Ortes, den ihr anlaufen
müsst.“ Und dort wartet dann wieder die nächste
Aufgabe. So kann man wirklich alle möglichen Leute mit einbeziehen.
Wenn sich beispielsweise eine Gaststätte, ein Ladengeschäft,
eine Werkstatt oder ein ähnlicher Betrieb in der Nähe
befindet, können auch deren Inhaber gefragt werden, ob sie
bereit wären, bei diesem Spiel mitzumachen. Es gibt wirklich
ganz viele Möglichkeiten und man wird erstaunt sein, wie
gerne diese Menschen in der Regel bereit sind, daran teilzunehmen.
Schon die Vorbereitung bereitet viel Spaß. Allerdings muss
darauf geachtet werden, dass nicht zu viele Kinder bei den Nachbarn
einfallen. In diesem Fall sollte eventuell abgewechselt werden.
Mal bleiben die einen etwas im Hintergrund, mal sind es die anderen.
Der Zielort ist letztendlich egal. Am besten wäre es, wenn
der Kreis sich zu Hause wieder schließen würde. Dort
können sich die Kinder über die bereitstehende und redlich
verdiente Belohnung hermachen und gerecht aufteilen.
Schnitzeljagd einmal anders (II)
Das wird benötigt: Zettel, Belohnung
Hier nun eine Schnitzeljagd, die sich an eine
große Geburtstagsgesellschaft wendet, deren Teilnehmer auch
schon etwas älter sein sollten. Der Austragungsort ist ein
recht überschaubares Areal, in unserem Beispiel ein Dorfplatz
mit anliegender Bäckerei und Fleischerei sowie Schulhof und
der Eingangsbereich einer Turnhalle. Natürlich lässt
sich Ort und Aufgaben entsprechend abändern. Gleichzeitig
zeigt es auch, dass man eine Schnitzeljagd durchaus auf einen
engeren Raum beschränken kann, wenn nur die Aufgaben entsprechend
schwieriger zu knacken sind. Voraussetzung ist, dass - wie in
diesem Fall - die Bäckerei und die Fleischerei vorweg informiert
werden müssten. Dann sollten vorher Zettel an einem Baum
in der Mitte des Schulhofes bzw. ein Zettel an der Tür der
Turnhalle deponiert werden. Und als letztes sollte eine Belohnung
organisiert werden.
Die Kinder werden nun in zwei Gruppen eingeteilt. Als erstes ist
das Anagramm-Spiel dran. Hierzu muss den Kindern erstmal erklärt
werden, was ein Anagramm ist. Es kommt aus dem griechischen und
bedeutet, dass die Buchstaben eines Wortes umgestellt werden und
dadurch eine andere Bedeutung erhält. Beispiel: lutschen
– tuscheln. Anagramme müssen nicht – wie hier
– immer einen Sinn ergeben. In diesem Fall sind die Buchstaben
nur verstellt. Die Aufgabe ist nun die, dass jedes Kind in einer
Gruppe einen Zettel erhält und das darin enthaltene, „verdrehte“Wort
entschlüsseln muss. Schafft es ein Kind nicht, so kann es
sich ein anderes aus seiner Gruppe zu Hilfe holen, wenn dieses
bereits sein Anagramm gelöst haben sollte. Wenn nun alle
Kinder ihr Anagramme gelöst haben, muss die Gruppe als Nächstes
herausfinden, in welcher Reihenfolge die Worte stehen müssen,
damit sie einen Sinn ergeben. Die Lösung bei Gruppe 1 sollte
lauten: GEHT HIN, WO BRÖTCHEN GEBACKEN WERDEN. Die Kinder
wissen nun, dass damit die Bäckerei gemeint ist. Die Lösung
der Gruppe 2 lautet: OB SCHWEIN ODER KUH, SIE BEREITEN ES ZU.
Das kann nur die Fleischerei sein. Dort wartet die nächste
Aufgabe. Die Gruppen gehen jeweils zum entsprechenden Zielort,
alle betreten den Laden, aber nur einer redet, da es sonst zu
laut wird. Die Bäckerei- bzw. Fleischverkäufer, die
ja eingeweiht worden sind, fordern nun wiederum die Kinder auf,
„Bruder Jakob“ im Kanon zu singen. Erst danach kommt
die Bekanntgabe des nächsten Zielortes. Gruppe 1 muss zur
Turnhalle (ca. 50m entfernt), Gruppe 2 zum Baum auf den Schulhof
(auch ca.50m entfernt) gehen, allerdings müssen sie den Weg
hüpfend zurücklegen. An den jeweiligen Orten sind die
nächsten Zettel mit der folgenden Aufgabe versteckt. Ganz
oben auf dem Papier ist das Morsealphabet aufgezeigt (kann man
aus dem Internet ziehen). Weiter unten steht dann in Morseschriftzeichen
die wichtige Nachricht. Die gilt es nun mit Hilfe des oben aufgeführten
Morsealphabetes zu entschlüsseln. Dort kann z.B. stehen:
GUT GEMACHT, DAS SPIEL IST ZU ENDE, WENN DIESE NACHRICHT GELÖST;
RENNT LEISE NACH HAUSE, DORT ERWARTET EUCH EINE BELOHNUNG. Und
so sollte es dann auch sein. Die Gruppe, die als erstes fertig
wird, hat natürlich gewonnen.
Tuchfühlung
Das wird benötigt: ein großes Tuch, lauter Alltagsgegenstände
Das ist ein Spiel, das wenig Aufwand benötigt.
Man braucht lediglich ein großes Tuch sowie Gegenstände
aus dem täglichen Leben. Einen Schneebesen, ein Stück
Seife, eine Teebeutel, einen Streifen Kaugummi, ein Kuscheltier,
was einem so einfällt. Alle Kinder setzen sich auf den Boden
und bilden einen großen Kreis. Der Reihe nach muss nun jedes
Kind einen bestimmten Gegenstand durch das Tuch erfühlen.
Wenn es weiß, was es ist, so sagt es die Lösung und
alle schauen nach, ob es stimmt oder nicht. Wenn es richtig geraten
hat, bekommt das Kind einen Punkt, sonst keinen und der nächste
ist dran. Gewonnen hat das Kind, das am Schluss die meisten Punkte
hat.
Kronkorken suchen
Das wird benötigt: ein Kronkorken
Alles spielt sich innerhalb eines Raumes ab.
Der Spielleiter hat zuvor hier einen Kronkorken versteckt. Er
erklärt nun den Kinder, dass sie alle diesen Kronkorken suchen
müssen. Allerdings müssen sie ihre Hände auf dem
Rücken halten und dürfen bei der Suche keinen Laut von
sich geben. In der Zwischenzeit setzt sich der Spielleiter hin
und sagt ebenfalls kein Wort. Wenn nun eines der Kinder den Kronkorken
entdeckt hat, darf es sich das nicht anmerken lassen, sondern
setzt sich schweigend zum Spielleiter. Die anderen müssen
weiter suchen, bis der nächste den Kronkorken gesichtet hat.
Verloren hat natürlich derjenige, der als letzter den Kronkorken
entdeckt hat.
Maulwurf
Das wird benötigt: eine Decke oder ein Laken
Dieses Spiel eignet sich eher für ältere
Kinder, die etwas wortgewaltiger sind. Eine weitere wichtige Voraussetzung
ist, dass sich alle Geburtstagsgäste wenigstens mit Namen
kennen. Auch eine größere Geburtstagsgesellschaft wäre
von Vorteil, je mehr, desto besser.
Die Kinder werden in zwei gleich große Gruppen aufgeteilt.
Die Teams setzen sich gegenüber auf den Fußboden. Die
Eltern treten als Helfer in Aktion und halten ein Bettlaken oder
eine große Decke zwischen den beiden Gruppen hoch. Nun bestimmen
die Teams jeweils ihren „Maulwurf“. Das sollte still
und leise vonstatten gehen, es darf kein Name fallen. Beide „Maulwürfe“
müssen sich auf der Höhe des Lakens Rücken an Rücken
setzen. Erst dann dürfen die Helfer das Tuch fallen lassen.
Jetzt ist es die Aufgabe der jeweiligen Gruppe, ihrem „Maulwurf“
die Person zu beschreiben, die ihm im Rücken sitzt. Natürlich
darf auch jetzt kein Name genannt werden. Die Gruppe, dessen Maulwurf
aufgrund der Beschreibungen als erstes den Namen des anderen „Maulwurfs“
erraten hat, hat gewonnen. Zur Belohnung bekommt das entsprechende
Team den gerade erratenen „Maulwurf“ der gegnerischen
Gruppe. Und dann geht das Spiel so weiter.
Der Riese schläft
Dies ist ein kleines aber heftiges Fangspiel.
Eines der Kinder ist der „Riese“. Wenn dieser „Riese“
in der Hocke sitzt, dann schläft er und ist harmlos. Die
anderen Kinder trauen sich möglichst nah an ihn heran. Der
Spielleiter beruhigt die Kinder und lullt sie regelrecht ein,
in dem er dauernd sagt: „Der Riese schläft, der Riese
schläft, der Riese schläft...“. Doch mit einem
Mal wacht der „Riese“ auf, der Spielleiter ruft: „Der
Riese ist wach“. Das ist das Stichwort für den schlafenden
„Riesen“, aus seiner Hocke hoch zu schnellen und eines
der Kinder zu jagen. Wenn er eines gefangen hat, wird das der
2. Riese und nun geht das Spiel mit 2 Riesen weiter, dann mit
4 usw. Das Kind, das als letztes übrig bleibt, hat gewonnen.
Seerosenblätter
Das wird benötigt: Zeitungspapier, Musik
Die Zeitungsseiten sollen Seerosenblätter
darstellen. Es werden aber nur halb so viele Zeitungsseiten auf
den Boden verteilt wie es Mitspieler hat. Der Spielleiter macht
die Musik an und alle Teilnehmer laufen im Raum herum. Wenn aber
nun die Musik abgestellt wird, müssen alle versuchen, auf
irgendein „Seerosenblatt“ zu kommen, auch zu mehreren.
Die übrig gebliebenen Blätter werden eingesammelt, und
das Spiel geht weiter. Ziel ist es, möglichst alle Teilnehmer
auf ein „Seerosenblatt“ zu bekommen und verloren hat
der, der nicht mit drauf steht.
Lassen Sie sich
von den Kochideen inspirieren und entdecken Sie die Freude am Backen.
bestimmt haben auch Sie ein Rezept für die Leser von www.rezepte-nachkochen.de