Seit
kurzem habe ich die Möglichkeit den Kaffeevollautomaten
der Marke Unold zu testen, der über ein integriertes Mahlwerk
verfügt.
Frisch gemahlenen Kaffee habe ich schon seit Ewigkeiten zu Hause
nicht mehr getrunken, deshalb war ich besonders gespannt auf
den Unterschied zu den diversen Kaffeepulvern mit denen ich mich
bisher immer wachgehalten habe.
Da ich technisch ein kompletter Versager bin, hatte ich Anfangs
die Befürchtung, das die Bedienung des Kaffeevollautomaten mich
etwas überfordern würde.
Doch Probieren geht über
Studieren, und so entschloss ich mich zu einem simplen Bedienungs-
und Geschmackstest. Von
der einfachen Handhabung dieses Kaffeevollautomaten war ich dann
tatsächlich überrascht und auch sehr schnell angetan,
denn die moderne Technik des formschönen Gehäuses war
aufgrund der einfachen Programmierbarkeit der diversen Funktionen
leicht zu bedienen. Egal, ob es um die Wahl der richtigen Tassengröße
(Auswahlmöglichkeit zwischen drei verschiedenen Tassengrößen),
des Mahlgrades, der Mahlmenge des Kaffees oder um die optimale
Brüh-Wassertemperatur ging – die Auswahl der jeweils
passenden Option war selbst für mich als technischem Laien
kinderleicht und ohne größere Umstände durchführbar.
Bezüglich der gewünschten Kaffeetemperatur standen
mir die Optionen „niedrig“, „mittel“ und „hoch“ zur
Verfügung, so dass sich die Temperatur von 80 bis zu 85° C
variieren ließ. Die gewählten Einstellungen konnte
ich nach deren Vornahme sehr deutlich am selbsterklärenden
LCD-Display ablesen. Zudem erwies sich der Automat bei meinem
Test wirklich als multifunktionaler Alleskönner und verfügt
beispielsweise auch über eine Aufschäumdüse, die
mir – je nach Bedarf – sowohl das problemlose Aufschäumen
von Milch als auch die simple Bereitstellung von heißem
Wasser ermöglicht.
In den großzügig konzipierten
Wassertank konnte ich bis zu 1,8 Liter und in den Bohnenbehälter
des integrierten Mahlwerks bis zu 150 Gramm frische Kaffeebohnen
einfüllen. Besonders gut gefiel mir die praktische Warmhaltefunktion
zur richtigen Temperierung von Tassen und Gläsern, die ein
vorzeitiges Auskühlen verhinderte. Selbst die sich an den
Kaffeegenuss anschließende Reinigung gestaltete sich als
kinderleicht und schnell durchführbar, denn die Brühgruppe
ließ sich praktischerweise herausnehmen. Insgesamt erschien
mir der für Otto-Normalverbraucher auf den ersten Blick
als „stolz“ erscheinende Preis von 349,99 Euro nach
dem Ausprobieren dieses hochfunktionalen Kaffeevollautomaten
als absolut angemessen, wenn Sie bedenken, wieviel Sie für einen
frischen Kaffee in einem der zahlreichen Coffeeshops bezahlen
müssen. Jetzt können Sie sich diese Ausgabe sparen und zuhause
einen klasse Kaffee geniessen.
Ich selbst empfinde das Aroma als edel,
vollmundig und sehr intensiv. „Last,
but not least“ überzeugte mich das dezent gehaltene
Design mit der in jede hochwertige Küche passenden geschmackvollen
Farbkombination aus der Farbe Schwarz und seidenmattem Edelstahl.
Die Maße von 28,5 x 46,5 x 37,5 cm (LxB/TxH) des Automaten
wirkten auf mich im Verhältnis zur real vorhandenen Multifunktionalität
keineswegs überdimensional, sondern das technische System
war von den Maßen her eher kompakt angelegt bzw. nahm nicht
unnötig viel Raum in Anspruch. Somit handelte es sich um
ein platzsparendes System, das auch für Single-Haushalte
geeignet ist.
Egal, ob Cappuccino, Espresso oder Milchkaffee – jede
meiner Lieblings-Kaffeesorten konnte ich im Anschluss an die
einfache, aber dennoch individuelle Zubereitung frisch gemahlen
und optimal gebrüht genießen. Mit diesem Kaffeevollautomat wurde der als „Lieblingsgetränk
der Deutschen“ bekannte Kaffee auch zu meinem ganz persönlichen
Lieblingsgetränk.
Das Bildmaterial ist Eigentum
der Firma Unold