Star-Koch
Jamie Oliver im Interview
ÜBER KOCH DOCH MAL! MIT JAMIE OLIVER
1. Warum wolltest Du ein Jamie Oliver-Spiel machen?
Woran ich hart arbeite und was ich wirklich gut kann, sind Kochbücher.
Das ist genau mein Ding! Ein Spiel zu machen, war äußerst
spannend für mich. Kochbücher wie man sie kennt, auf
Papier gedruckt, haben doch eine gewisse Romantik. Genauso ist
es in der Musik mit Vinyl und MP3: MP3s sind ziemlich unromantisch
aber eben extrem praktisch. Ich habe zehn Tage Musik auf meinem
iPod,
die trotzdem in meine Hosentasche passen! Letzten Endes kann
man sich dieser Entwicklung nicht entziehen, also war ein Spiel
zu machen eine große Chance. Man hat ein komplettes Kochbuch
auf einem kleinen Modul. Man kann es in den Supermarkt mitnehmen,
kann eigene Einkaufslisten basteln und seine Rezepte an Freunde
versenden. Das ist ein gewaltiger Sprung nach vorne. Wenn es
ums Kochen geht, versuche ich immer einen Schritt voraus zu sein
und Grenzen zu überschreiten: Sei es im Fernsehen oder in
Kochbüchern. Das erschien mir als eine Riesenmöglichkeit,
Spaß zu haben. Stell dir vor: ein mobiles Kochbuch! Das
ist einfach fantastisch.
2. Wonach hast Du die Rezepte für das Spiel ausgesucht?
Für das Spiel habe ich einen ganzen Haufen an Rezepten ausgewählt,
die ich zwar entworfen aber nie in Büchern veröffentlicht
habe. Ich schreibe ständig Rezepte, mehrere hundert pro
Jahr, so dass es eine große Auswahl gab. Die Rezepte mussten
in ihrer Machart einem guten Spiel gerecht werden. Wenn alles
nur in einer einzigen Schüssel abläuft, verfehlt es
den Sinn eines Spiels. Das Spiel muss uns dazu bringen, dass
wir uns an den Zutaten aus dem Kühlschrank austoben und
allerhand damit anstellen: Hacken, durch die Küche flitzen,
vermengen, rein in den Ofen, Garzeit abwarten, raus aus dem Ofen
und solche Dinge. Ich habe mir tausende Rezepte durchgesehen,
die ich noch in keinem Buch genutzt hatte und musste sogar viele
davon für das Spiel umschreiben. Danach haben wir etwa hundert
herausgepickt und in die wundervolle Welt der Spiele übertragen,
etwas, das ich noch nie zuvor getan hatte.
3. Wie vielfältig sind die Rezepte?
Ich habe das Spiel genauso wie ein Buch behandelt. Ein gutes
Buch lebt von der Vielfalt:
Snacks, Schnellgerichte, Geröstetes, Gedünstetes, Gekochtes,
kurz Angebratenes, Salate – es muss halt von allem etwas
dabei sein. Also habe ich ins Spiel genau dieselben Standards
und Emotionen eingebracht wie in meine Bücher.
4. Was war Deine Rolle bei der Entwicklung des Spiels?
Ich kam erst so im letzten Drittel dazu. Als ich das Spiel in
die Finger bekam, war es schon halbfertig. Aber genau das war
cool, denn das Gröbste stand bereits. Ich hätte mir
wahrscheinlich anfangs sowieso nicht so schnell vorstellen können,
was die Designer an Ideen im Kopf hatten. Als ich dazukam,
konnte ich sofort voll einsteigen.
5. Was gefällt Dir am meisten am Spiel?
Eine Sache herauszupicken ist fast unmöglich – mir
gefällt, dass es ungemein praktisch ist. Die unterschiedlichen
Küchenwelten, dann natürlich die individuellen Looks,
100 Rezepte im Buchformat und nicht zuletzt 25 Spielrezepte,
die man auf verschiedene Art kochen kann.
6. Dieses Jahr kommen so einige Kochspiele heraus – was
ist das Besondere an Deinem?
Ich habe versucht, mein Spiel so dreidimensional wie möglich
zu gestalten: Man hat die Einkaufsliste, die man mit in den Supermarkt
nimmt, kann seine eigene Liste schreiben, kann für mehrere
Rezepte eine gebündelte Liste erstellen und außerdem
andere Besorgungen mit drauf schreiben wie Klopapier, Getränke
oder Bier – es ist quasi ein Notizblock. Außerdem
kann man Rezepte an Freunde senden,
die das Spiel auch besitzen. Es gibt 100 Rezepte und 25 Spiele
mit Rezepten und wenn man nach den Anleitungen real kocht, so
macht es die Spracherkennung möglich, die Seiten umzublättern
ohne die Hände zu benutzen. Alles in Allem ist es verdammt
clever.
Das Spiel sollte nicht nur so interaktiv wie möglich sein,
sondern musste auch Relevanz bekommen. Es ist ein Spiel und man
verbringt damit viel Zeit. Wenn man gut darin ist, dann wird
es sich auf alle Fälle positiv auf die Kochfähigkeiten
auswirken. Mit der Möglichkeit mehrere Rezepte auf eine
Einkaufsliste zu packen kann man wesentlich effizienter einkaufen.
Solche Details machen es zu einem reinen Vergnügen und es
ist ein toller Vorwand, seine Kochkünste nach vorne zu bringen
und besser zu werden.
Das Schöne an dem Spiel ist, dass man sich einfach die Zeit
damit vertreiben kann, um besser zu werden oder aber es als ein
sinnvolles Werkzeug nutzt – oder eben beides. Genau das
macht es für mich zu einem heiligen Gral: Gute Inhalte,
Spaß oder beides – Leben kann kaum besser sein. Deshalb
bin ich ziemlich stolz. Jeder isst täglich drei Mahlzeiten,
daher hoffe ich, dass die Menschen das Spiel lieben werden.
7. Was erhoffst Du Dir von dem Spiel? Hast Du vor Fortsetzungen
zu machen?
Wenn es gut läuft, dann wird es auf alle Fälle eine
Fortsetzung geben. Für mich persönlich ist es komplettes
Neuland, ich lerne die Spielewelt gerade erst kennen. Ich hatte
nie etwas damit zu tun, zumindest nicht aus Sicht eines Producers.
Ich bin wirklich gespannt, ob das klappt. Danach heißt
es, sich mit einem leeren Blatt hinzusetzen und darüber
nachzudenken: Was war gut? Was könnte man besser machen?
Wo sind Grenzen, die man überschreiten kann? Die Frage ist,
wie wir dem Spiel sowohl Interaktivität als auch Relevanz
verleihen, denn das ist für mich der entscheidende Punkt.
8. Warum sollte man ein Videospiel eines bekannten Starkochs
spielen?
Man könnte jetzt zynisch sagen: Schon wieder so ein dahergelaufener
Starkoch. Das hat meiner Meinung nach mit dem Starkoch-Hype zu
tun, der in den letzten Jahren stattgefunden hat. Wenn man nur
das Spiel betrachtet, dann ist die Motivation darin Erfolg zu
haben die gleiche wie beim Kochen. Kochen hat damit zu tun, dass
man Rezepten folgt, die richtigen Zutaten bekommt, sie richtig
kombiniert, sie richtig verarbeitet und das im richtigen Zeitrahmen.
Dann kann man sein Werk präsentieren und hoffen,
dass man seine Sache gut gemacht hat. Genau darum geht es, grob
gesagt, auch im Spiel. Somit ist das schon ganz geschickt.
9. Hat Deine Familie das Spiel schon gespielt? Was halten sie
davon?
In den letzten sechs Monaten habe ich immer wieder Versionen
bekommen, die zu einem Viertel, halb- oder ganz fertig waren.
Meine kleine, fünfjährige Tochter Poppy hat sie gespielt.
Sie kennt sich in den Küchen aus (auch wenn sie im Spiel
schlechte Bewertungen von mir bekommt) und spielt es bis zum
Ende durch. Sie mag es sehr. Natürlich weiß ich, dass
dieses Spiel nicht für Kinder gemacht ist und hätte
nicht gedacht, dass sie so drauf stehen würde. Ich dachte
eher, dass ich es recht schnell irgendwo in einer Ecke liegen
sehe. Aber als sie gelernt hatte, mit dem Stylus umzugehen und
wusste, wie man etwas aufhebt, zum Schrank geht und an Töpfe,
Pfannen und Zutaten herankommt, machte es ihr immer mehr Spaß.
Vor fünf Jahren habe ich School Dinners gemacht und viele
Kinder, mit denen ich damals sprach, wussten nicht einmal was
Lauch ist oder dass Pommes aus Kartoffeln bestehen – und
das ist leider immer noch bei vielen so. Bisher bin ich nie auf
die Idee gekommen, aber jeder Vorwand, den man nutzt, um Kinder
fürs Essen zu sensibilisieren, ist großartig. Das
letzte, was wir wollen sind 20-jährige Erwachsene, die nicht
wissen, woher eine Pommes kommt. Mich hat es gefreut, dass Poppy
es mag.
10. Hast Du mal versucht, eines der virtuellen Rezepte
Deiner Tochter Poppy in der Realität nachzukochen?
Nein, ganz bestimmt nicht, denn es würde wohl nur aus Schokolade
bestehen, Schokolade und noch mehr Schokolade.
11. Hast Du ein Lieblingsrezept im Spiel?
Eigentlich nicht. Man muss gewissermaßen ein Allround-Talent
sein.
JAMIE OLIVER UND GAMES
12. Spielst Du Videospiele oder hast mal welche gespielt? Was
sind Deine Lieblingsspiele?
Ich habe eine Menge Videogames gespielt, aber ich war, was Zeit
und Arbeit anbelangt, schon immer ein Freak, sogar als Kind.
Daher konnte ich mich nie dafür begeistern zum Beispiel
einen Fußballverein voll zu unterstützen und bei Videospielen
war das nicht anders. Allerdings habe ich als Kind gespart und
hatte dann einen Spectrum ZX, danach einen Commodore 64 und dann
einen Atari mit den alten Steckdisketten und dem ganzen Kram.
Das waren die Zeiten, als man noch Kassetten laden musste und
wenn das Lautsprecherkabel nicht richtig eingesteckt war, musste
man ganz von vorne beginnen und es dauerte wieder 45 Minuten.
In moderneren Zeiten wurde ich natürlich süchtig nach
Spielen wie Tetris, auf Reisen zum Beispiel. Es ist bizarr, aber
ich vergleiche Tetris immer mit der Arbeit in einer Küche,
wenn die Bestellungen reinkommen. In gewisser Weise hat dieses
Spiel ja auch ähnlich suchterzeugende Elemente: Man muss
methodisch an die Sache herangehen und das Timing muss stimmen – genau
wie beim Kochen.
13. Hast Du irgendeins der anderen Kochspiele ausprobiert?
Wenn ja, was denkst Du darüber?
Es gibt eine Menge Spiele, die sich dem Kochen zuwenden. Ich
denke, das einzige Spiel, das eine Chance hat, nicht nur gut
sondern auch relevant zu sein, ist Gordon’s [Ramsay], weil
der Kerl weiß, wovon er spricht. In manchen der anderen
Spiele sind die Rezepte von wer weiß wem. Da fehlt dann
das Vertrauen und man denkt irgendwann: „Was koch’ ich
hier eigentlich?“ Er definiert sich stark als Fernsehmensch
und unterscheidet sich sehr von mir. Aber ich kann mir vorstellen,
dass sein Spiel recht gut ist. Ich denke, es macht bestimmt Spaß.
Sein Spiel dreht sich um Restaurant-Management, was wohl weniger
zugänglich ist, auch wenn ich weiß, dass jeder gerne
ein Restaurantbesitzer wäre. Aber nur wenige schaffen es
auch.
In meinem Spiel geht es um Organisation, Schnelligkeit und um
die Tatsache, dass man gewisse Dinge in der richtigen Reihenfolge
machen muss, wenn man keine schlechten Ergebnisse erzielen will.
In gewisser Hinsicht ist es ein wenig wie Gedächtnistraining.
Es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass wenn man im Spiel gut
ist, nicht auch in der Realität etwas Tolles kochen kann.
Man wird in einem Spiel nie riechen oder schmecken können
oder das Gefühl erleben, wenn etwas Lebendiges passiert
und man wird auch nicht die Zufriedenheit des Gegenübers
sehen, der die Mahlzeit isst. Das kann es alles nicht… noch
nicht. Vielleicht auch niemals. Trotzdem arbeiten dieselben Gehirnregionen,
was es ziemlich interessant macht.
PERSÖNLICH
14. Hast Du einen bestimmten Kochstil?
Mediterran, besonders italienisch, liegt mir immer sehr am Herzen:
Es macht Spaß, schmeckt, passt immer und geht schnell,
denn ich bin wie viele andere Menschen viel beschäftigt.
Ich habe auch keine Lust am Herd zu stehen und drei Stunden lang
ein Essen zu machen. Daher auf alle Fälle
die gute alte italienische Küche.
15. Wie arbeitest Du und wovon lässt Du Dich inspirieren?
Ich lasse mich von wirklich Allem inspirieren. Es ist wohl wie
in jedem Job, bei dem man ständig auf der Suche ist. Ich
lasse mich inspirieren von Gesprächen mit anderen Menschen,
egal welchen Alters und egal ob Koch oder nicht, von Magazinen,
dem Internet und Büchern, beim Einkaufen, auf dem Markt,
im Gespräch mit Händlern, wenn ich mürrisch bin,
wenn ich lustig bin, wenn ich übermüdet bin – all
das inspiriert einen, Neues hervorzubringen. Man darf nicht kleinlich
sein in Bezug darauf, wo man seine Informationen herbekommt.
Man muss den Sensor immer auf Empfang haben.
Ehrlich, ich kann mir nicht erklären, wie meine Frau es
mit mir aushält: Ich träume sogar vom Kochen und wache
mit Rezepten auf. Ich kann mir in dem einen Moment einen ganzen
Stapel Rezepte anschauen und dann ein Rezept in 30 Minuten herunter
schreiben oder es diktieren und trotzdem passt es zu 95%. Das
ist der Wahnsinn! Das kommt daher, dass man sich auskennt mit
Geschmacksprofilen, Bissfestigkeit und Weichheit, Kräutern
und Gewürzen – und es macht verdammt Spaß. Ich
liebe meinen Job! Jeder leidenschaftliche Koch ist ein wenig
verrückt und ich denke, dass ich sehr gut in diese Kategorie
passe.
16. Was magst Du so am Kochen? Wie kam es, dass Du Koch werden
wolltest?
Ich war als Kind in der Schule ehrlich gesagt total schlecht.
Ich musste in der Grundschule und auch in der weiterführenden
Schule immer gefördert werden. Das Einzige, worin ich gut
war,
waren handwerkliche Tätigkeiten. Ich kochte damals im Restaurant
meines Vaters an Wochenenden und in den Sommerferien. Man kann
sagen, dass Kochen das Einzige war, was ich konnte. Also habe
ich daran festgehalten. Als ich etwa 14 Jahre alt war, wusste
ich, dass es genau das ist, was ich für den Rest meines
Lebens machen will. Man wird nicht Koch um ins Fernsehen zu kommen
oder Computerspiele zu entwickeln. Man wird Koch, weil man es
liebt zu kochen – man macht nicht viel Geld und die Arbeitszeiten
sind auch nicht das Wahre – aber Kochen ist unsere Leidenschaft.
Was mich betrifft,
so hatte ich ein bisschen Glück und habe hart gearbeitet.
Ehrlich, in Momenten wie diesem, wenn man ein Videospiel auf
so einem tollen Gerät herausbringt, muss ich mich kneifen
und denke „Verdammt ist das spitze!“ Denn darum ging
es gar nicht, als ich damals anfing.
Ich denke immer wieder daran, was für einen großartigen
Job ich doch habe. Man hört nie auf zu lernen: Nicht nur
wie man kocht sondern auch wie man sich ausdrückt. Das gilt
auch fürs Fernsehen, wenn ich Dokumentationen mache oder
eine Art Reisesendung mit Kochen. Oder auch bei den Büchern,
wenn ich versuche sie zu verändern, indem ich Wortwahl und
Bilder nutze. Das Spiel zu entwickeln war nur eine weitere Möglichkeit,
die Welt zu entdecken und etwas zu Lachen zu haben.
Ich habe schon eine seltsame Verbindung zu den Menschen (auf
nette Art). Ob es nun durch dieses Spiel ist, durchs Fernsehen
oder die Bücher, ist es eine sehr persönliche Bindung.
Die Menschen lieben oder hassen mich, aber diejenigen, die mir
vertrauen und mich in ihr Leben lassen, schreiben mir umwerfende
Briefe und E-Mails: Ich habe das für meine Freundin gekocht
oder auf unserer Jahresfeier oder zum Kindergeburtstag oder habe
es zubereitet, als ich meiner Frau den Heiratsantrag gemacht
habe – es ist wirklich herrlich. Deshalb kann ich es kaum
erwarten, was mit dem Spiel alles passieren wird. Es hat bisher
noch nie ein vergleichbares Spiel gegeben, das nicht nur zum
Vergnügen da war sondern einem auch helfen kann und selbst
den Einkauf verbessert. Wer weiß, was es auslöst?
Man darf gespannt sein.
RAN AN DIE TÖPFE: KOCH DOCH MAL! MIT JAMIE OLIVER FÜR
NINTENDO DS(tm) - Atari bringt den sympathischen Star-Koch Jamie
Oliver in deutsche Küchen
FRANKFURT AM MAIN - 08. Oktober 2008 - Mit raffinierten Rezepten
eines Spitzenkochs die Gäste verwöhnen? Eigene Küchen-Kreationen
aus erlesenen Zutaten zaubern? Oder soll es schnell gehen und
am besten noch jemand beim Einkauf helfen? Mit Koch doch mal!
mit Jamie Oliver findet jeder Kochtyp genau das richtige für
Herd und Laune:
Atari Deutschland - einer der führenden
Anbieter und Hersteller interaktiver Unterhaltungssoftware -
veröffentlicht am 23. Oktober 2008 die multifunktionale
Kochsimulation für Nintendo DS™.
Der Titel ist die ideale Kombination aus interaktivem Kochbuch
und Einkaufshelfer sowie
virtuellem Spielspaß.
Herrlich!
Über Jamie Oliver:
Jamie Oliver ist ein Meister in der Welt des Essens. Er
ist einer der beliebtesten Fernsehstars der Welt und Englands berühmtester
Exportschlager. Seitdem er seine TV-Karriere 1998 als „Naked
Chef“ begann, hat er weltweit über 17 Millionen Bücher
verkauft und seine Shows werden in über 50 Ländern der
Welt ausgestrahlt. Überdies ist er der Gründer der „Fifteen
Foundation“, einer Stiftung, die sich zum Ziel gesetzt hat,
jungen Menschen die Chance zu geben, ihr Leben zu verändern.
Durch Trainings können sie Koch in einem der vier „Fifteen
Restaurants“ werden, die man rund um den Globus findet -
London, Amsterdam, Cornwall und Melbourne. Über 100 Schüler
haben schon ihren Abschluss erreicht. 2004 beleuchtete seine Dokumentation “Jamie’s
School Dinners” die schlechte Essensqualität der Schulkantinen.
Aufgrund von Jamies “Feed Me Better”-Kampagne nahm
sich die englische Regierung mit 480 Millionen Pfund dieser Probleme
an, stattete die Schulen mit nötigem Zubehör aus und
schulte das Personal. Jamie lebt mit seiner Frau, Jools, und seinen
zwei Töchtern, Poppy und Daisy, in London und Essex.
Informationen über Jamie Oliver findet man auf seiner offiziellen
Website unter www.jamieoliver.com