Heidelbeeren kommen wild in verschiedenen Waldgebieten vor, aber man kann sie auch im eigenen Garten anbauen. Die Heidelbeeren, die den Handel erreichen, sind normalerweise keine wilden Beeren. Sie wurden gezüchtet, welches sich an verschiedenen Merkmalen feststellen lässt. So sind die Zuchtheidelbeeren größer und färben weniger aus als ihre wilden Verwandten. Der Geschmack der reifen Heidelbeere ist jedoch immer, ob kultiviert oder nicht, einfach köstlich.
Da Heidelbeeren in vielen verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt gedeihen, sind sie ganzjährig erhältlich. Im Winter beziehen wir die Beeren von der Südhalbkugel, welche im April von europäischen Zulieferern ersetzt wird. Die Erntezeit für hierzulande angebaute Heidelbeeren dauert von Juni bis September.
Der regelmäßige Verzehr von Heidelbeeren
kann der Gesundheit sehr dienlich sein. Die dunkelblauen Beeren
sind voll mit Vitamin C und enthalten jede Menge sogenannte Flavonoide
(Antocyane), die als freie Radikale-Fänger, also antioxidativ
tätig sind (Vielen Dank an J. Leonie). Auch der enthaltene
Gerbstoff Tannin schützt
vor Krankheiten und macht den Körper abwehrstark. Auch in
der Medizin werden Teile der Heidelbeere und ihres Strauches
verwandt.
Dem Heidelbeerkraut
werden einige positive Wirkungen zugeschrieben.
Nachdem Sie die Beeren mit kaltem Wasser gewaschen haben, können Sie diese hervorragend roh als Zwischenmahlzeit verzehren. Aber auch in Puddings, Joghurt, Quark, Obstsalaten, oder ausgepresst als Saft kommt der verführerische Geschmack dieser Beere gut zur Geltung. Besonders geeignet sind Heidelbeeren auch zur Weiterverarbeitung zur Heidelbeerkonfitüre oder zum Heidelbeergelee.