Kochen
und schmutziges Geschirr - eine untrennbare Einheit. Doch was
tun wenn man zwar gerne kocht aber eine totale Abneigung gegen
das Abwaschen hat?
Eine echte Alternative bietet neben einem Mitbewohner oder Partner
der diese Aufgabe gerne erledigt nur ein Geschirrspüler.
Die Preise für Geschirrspülautomaten
variieren stark: es gibt bereits Geräte, die ca. 150 Euro
kosten. Die Spanne ist nach oben hin offen, d.h. es gibt Geräte
die die 1000 Euro Grenze deutlich überschreiten. Dennoch
teuer ist nicht immer besser, wie beispielsweise Vergleiche der
Stiftung Warentest zeigen. Dabei werden die Geräte hinsichtlich
ihres Energie- und Wasserverbrauchs, der Trocknungswirkung, des
Schalldruckpegels, der Dauer des Waschvorgangs und natürlich
der Reinigungswirkung untersucht. Diese Variablen bieten auch
dem Laien die Möglichkeit der Beurteilung verschiedener Modelle.
Die Bauarten für Geschirrspüler
unterscheiden sich vorwiegend in Einbau-, Stand-, Tisch- und Unterbaugeräte.
Es gibt derzeit eine unüberschaubare Anzahl von Modellen
aller Hersteller. Da Geschirrspüler in den unterschiedlichsten
Größen angeboten werden, lohnt sich die Anschaffung
auch für 1 bis 2 Personenhaushalte.
Ist die Entscheidung für ein
Gerät gefallen, gilt es vor der Benutzung noch einiges zu
beachten:
um die Zuleitungen nicht zu verstopfen, sollten größere
Speisereste vorher per Hand entfernt werden, wobei ein Vorspülen
aber unnötig ist.
Das Gerät sollte so eingeräumt werden, daß alle
Gegenstände vollständig vom Wasserstrahl erfaßt
werden, d.h. auch daß genügend Platz zwischen den einzelnen
Teilen ist.
Kleinere Sachen gehören nach oben, Größere nach
unten.
Um die Maschine optimal zu nutzen, muß sie möglichst
voll gemacht werden.
Das Beschlagen von Silberbesteck kann man vermeiden, indem es
nicht zusammen mit Dingen aus Edelstahl gewaschen wird.
Es sollten alle Gegenstände vorher auf ihre Spülmaschinenfestigkeit
geprüft werden, das gilt vor allem für Keramik und Gläser.
Bemalte Keramik und Kristallgläser gehören nicht in
einen Geschirrspüler. Beschichtete Pfannen und Töpfe
sind in der Handwäsche ebenfalls besser aufgehoben. Dies
gilt auch für teure Kochmesser
Nun einige Tipps, um lange Freude
am Geschirrspüler zu haben:
Das passende Programm wird, insofern es nicht automatisch ausgesucht
wird, durch die Verschmutzung und die Art des Geschirrs bestimmt.
Um den Verbrauch von Wasser, Energie und Geschirrspülmittel
gering zu halten ist die Programmwahl besonders wichtig.
Damit das Reinigungsmittel seine volle Kraft entfalten kann, ist
es erforderlich den Wasserhärteregler genau einzustellen
und entsprechend mit Regeneriersalz zu befüllen. Ansonsten
können Kalkflecken auf dem Geschirr zurückbleiben. Klarspüler
hilft zusätzlich gegen Wasser- und Kalkflecken.
Spülmittel das sowohl Regeneriersalz und Klarspüler
bereits enthält, gibt es im Handel als 3 in 1 Produkte.
Die Siebe und Sprüharme sind von Zeit zu Zeit per Hand zu
reinigen, das beugt zusätzlich Verstopfungen vor. Wahlweise
kann auch unter Beigabe von ein wenig Essig oder Citronensäure
ein Intensivprogramm gestartet werden, um Kalkablagerungen in
der Maschine zu beseitigen.
Moderne Geräte sparen im Gegensatz zum
herkömmlichen Abwaschen bis zur Hälfte des Geldes pro
Vorgang. Ein entscheidender Vorteil ist in der Tatsache zu sehen,
daß schmutziges Geschirr nicht mehr in der ganzen Küche
verteilt rumsteht, sondern sofort in den Spüler kommt, obwohl
der erst später angestellt wird Die Geschirrspülmaschine
bietet langfristig also mehr Zeit zum Kochen und eine finanzielle
Ersparnis, die wiederum in Lebensmittel und Zubehör investiert
werden kann.