Die
jugoslawische Küche setzt sich aus der bosnischen (Bosnien),
serbischen (Serbien), kroatischen (Kroatien) und der montenegrinischen
(Montenegro) Küche zusammen. Bosnische Küche: die bosnische
Küche steht in sehr enger Verbindung mit der türkischen
Küche.
Deshalb gibt es sehr viele türkische
Gerichte, welche es auch in Bosnien gibt. Diese sind zum Beispiel
Baklava, Halva und vieles mehr. Ein eigenständiges, bosnisches
Gericht sind Cevapcici, welche auch als Cevapi bezeichnet werden.
Serbische Küche: diese hat, im Gegensatz zur bosnischen Küche,
griechische, türkische und ungarische Einflüsse beim
Kochen.
Das bekannteste, einheimische Gericht ist
die serbische Bohnensuppe, welche aus Dörrfleisch und Faschiertem
hergestellt wird. Kroatische Küche: diese hat österreichische,
ungarische und türkische Einflüsse. Schweinefleisch-Kartoffeleintopf
wird zu Kirchenweihen gereicht, getrockneten Kabeljau gibt es
am Karfreitag und am heiligen Abend.
Zu Ostern wird Schinken mit gekochten Eiern
und grünem Gemüse gereicht. Jeder Festtag hat sein eigenes
Gericht in Kroatien. Montenegrinische Küche: Landestypische
Spezialitäten sind Gerichte wie Lammbraten im Satsch –
dies ist ein großer Metalldeckel, welcher die Form einer
flachen Glocke besitzt - gegart, Meerbarben aus der Pfanne und
gegrillte Bernsteinmakrelen. Eine weitere Spezialität ist
die Rozata, welche von ihrem Aussehen einem Pudding ähnelt
und aus Eiern, Milch und Karamell zubereitet wird.