In
der chinesischen Küche macht man sich nicht nur darüber
Gedanken, was man isst, sondern auch darüber, welchen Charakter
jedes einzelne Lebensmittel besitzt.
Aus dieser Charaktereigenschaft heraus entsteht
dann der eigentliche Grundgedanke, was man zubereiten wird. Das
bedeutet, Ananas und Chili lassen aufgrund ihrer Charaktere wissen,
dass sie süß und scharf sind.
Für eine süß-scharfe Sauce
benötigt man nun also Ananas und Chili. Wenn man nun überlegt,
welches Fleisch für diese Sauce geeignet ist, sollte man
die Charaktere der einzelnen Fleischsorten erforschen. Hühnerfleisch
ist mild und zart, also bestens geeignet für Gerichte, deren
Saucen würzig und scharf sind.
Schweinefleisch hingegen ist fett und hat
sehr viel Eigengeschmack, dazu eignet sich also eine milde Sauce,
welche den Eigengeschmack des Schweinefleisches untermalt und
nicht überzeichnet. Die wohl bekanntesten Gerichte aus der
chinesischen Küche sind Hummerchips, Frühlingsrollen
mit viel Gemüse und wenig Fleisch, Hühnerfleisch süß-sauer,
Chop Suy und vieles mehr.
Beim Anrichten von chinesischen Gerichten
merkt man auch schnell, dass die Chinesen sehr auf Trennkost achten.
Da gibt es nicht Fleisch mit Gemüse und Nudeln, sondern Fleisch
mit Gemüse und Fleisch mit Nudeln. Da gibt es nicht Reis
und Nudeln, sondern Reis oder Nudeln. Da werden nicht Kohlenhydrate
oder Ballaststoffe gereicht, sondern Kohlenhydrate und Ballaststoffe.
Man sieht, die chinesische Küche ist äußerst gesund.
Chinesische
Rezepte: