Der Butterröhrling ist ein geschätzter Speisepilz, der nur wild wächst. Vor allem in Nordamerika kommt er gehäuft vor. Man findet ihn jedoch auf der gesamten nördlichen Halbkugel bei kaltem bis gemäßigtem Klima. Er wächst bevorzugt an Kiefernstämmen.
Der auch als Butterpilz bekannte Speisepilz
hat von September bis Oktober Hochsaison. In dieser Zeit kommt
er gruppenweise an Kiefernstämmen vor. Die Verwechslungsgefahr
mit anderen Pilzen ist nicht sehr groß. Im Normalfall kann
man ihn höchstens mit anderen Pilzen aus der Gruppe der Schmierlinge
verwechseln, diese sind jedoch allesamt essbar. Außerdem
macht sein weißer Ring ihn relativ gut bestimmbar. Er eignet
sich also auch schon für Anfänger zum Selbersammeln.
Zum Zubereiten wird der Röhrling am besten kurz mit einer
Bürste trocken abgeschrubbt, um den Dreck zu entfernen. Bei
dieser Pilzsorte muss besonders auf einen raschen Verzehr geachtet
werden, da er sehr leicht verderblich ist. Auch ist er zwar äußerst
wohlschmeckend und für vielfältige Gerichte und Zubereitungsarten
geeignet und im Wesentlichen auch gesund, jedoch klagen manche
Menschen über Verträglichkeitsbeschwerden. Bei einigen
Personen kann er vor allem nach mehrmaligem Verzehr allergische
Reaktionen auslösen oder auch zu Verdauungsproblemen führen.
Wenn Sie im Allgemeinen aber nicht empfindlich auf Essen reagieren,
sollten Sie sich vor dem Probieren des köstlichen Butterröhrlings
nicht scheuen.
Dieser etwas schleimige Pilz eignet sich wunderbar
für verschiedenste Saucen und Suppen. Wie alle Pilzsorten
schmeckt er hervorragend mit Allem Sahnigen und Cremigem. Aber
auch gebraten oder im Teigmantel frittiert sowie gebacken oder
frisch gegrillt ist der Butterröhrling sehr delikat. Als
Beilagen können Sie Pasta, Reis, Kartoffeln oder beispielsweise
eine Gemüsepfanne reichen. Ebenso harmoniert er mit Fisch
und Fleisch. Auch frische Gewürze,
Kräuter, Knoblauch und Zwiebeln vertragen sich hervorragend
mit diesem Schmierling.