Durch
die Vielzahl der Anbauländer, die da sind Afrika, die Niederlande
und alle Länder am Mittelmeer, sind die Auberginen inzwischen
ganzjährig ein günstiges Gemüse. Beim Einkauf sollte
darauf geachtet werden, dass die Auberginen weder zu hart noch
zu weich sind, mit der Zeit bekommt man dafür ein Auge, welcher
Reifezustand der richtige ist.
Zubereiten kann man Auberginen auf alle möglichen Arten und
Weisen, hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Sowohl
in Aufläufen wie auch als geschnittene Scheiben, welche paniert
und dann gebraten werden, schmeckt die Aubergine sehr gut. Zugleich
kann man die Aubergine sehr gut als Füllgemüse verwenden
und mit allem möglichen füllen und überbacken,
was einem in den Sinn kommt, mag es Hackfleisch oder Schafskäse
oder etwas ganz Anderes sein.
Man sollte nur darauf achten, dass man die Auberginen vor dem
Kochen nicht einsalzt, sondern dies erst während der Zubereitung
macht. Außerdem sollten die geschnittenen Scheiben nicht
zu lange liegen, da sie sonst braun werden, dies kann jedoch auch
durch ein paar Tropfen Zitronensaft auf die geschnittenen Scheiben
vermieden werden.
Da die Aubergine verschwindend gering Kohlenhydrate enthält
und kein Fett, ist sie für sehr kalorienbewusste Köche
absolut das beste Gemüse. Fettfrei zubereitet schwinden die
Pfunde wie von selbst dabei. Ansonsten enthält die Aubergine
die Vitamine Bi, B2 und C, sowie Calcium und Eisen. Auberginen
eignen sich, wie die Artischocken, hervorragend für einen
Antipasti-Teller und sind hier besonders in den Ländern des
Mittelmeerraumes für diese Art des Essens sehr beliebt.
Noch ein Tipp von Annemarie:
Bevor ich die Auberginen in Mehl wälze: Schneiden, in eine
Schüssel gesalzen legen und mit einem Teller oder einem
Küchentrockentuch zudecken. Dadurch werden die Bitterstoffe
der Auberginen herausgezogen; den dadurch austretenden Saft abschütten
- dann erst in Mehl wälzen und braten.