Anis
kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und wird gerne
beim Backen, besonders zur Weihnachtszeit
verwendet, Anis ist süßlich, würzig und wird nicht
nur für Süßspeisen,
sondern auch für Suppen und Brot
verwendet.
Die Anispflanze ist einjährig und wird etwa 30 bis 50 cm hoch, seine Erntezeit sind die Monate August und September. Angebaut wird Anis hauptsächlich in Südrussland und weltweit in gemäßigten Klimazonen.
Das aus den Früchten durch Destillation
gewonnene Anisöl wird aufgrund seiner schleimlösenden
Wirkung als Hustenmittel verwendet. Es wirkt aber auch antibakteriell
und gegen Krämpfe und Blähungen, regt die Verdauung
an und nicht zuletzt werden dem Anis
potenzfördernde Wirkungen nachgesagt.
Nicht vergessen darf man die berühmten Anisschnäpse
wie den türkischen Raki, den griechischen Ouzo, und den französischen
Pernod. Tatsächlich wird der meiste Anis heute für die
Herstellung von Anisschnaps verwendet.
Für Anistee überbrüht man 1 Teelöffel Anis
mit 1 Tasse kochendem Wasser und lässt die Mischung 10 Minuten
ziehen. Da die ätherischen Öle teilweise über die
Lungen wieder ausgeschieden werden, findet Anis auch in vielen
Hustentees Verwendung.
Anis war schon bei den Römern ein beliebtes Gewürz,
das im Brot oder beim Backen von Kuchen eingesetzt wurde. Die
Anisfrüchte wurden als Süßigkeit geschätzt.
Anis entwickelt ein ganz tolles Aroma, wenn Sie den Anis nicht
fertig gemahlen kaufen, sondern selber zerstoßen (im Mörser,
gibts übrigens recht günstig in jeder Apotheke). Wenn
Sie den Anis gut verschlossen kühl, dunkel und trocken lagern,
hält er ca. 10 bis 12 Monate.
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